Keine Penny wert

Yeah, Feminismus, juchhu:

Die Feministin Laurie Penny ist der Ansicht, dass von der Emanzipation nur die weisse, gebildete, reiche Frau profitiert hat; für die meisten anderen Frauen bleibt die Lage schwierig.

Das liegt daran, dass Feminismus im Wesentlichen eine Bewegung weißer, gebildeter, „reicher“ (bzw. wohlhabender) Frauen ist.

Laurie Penny ist eine der wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Feminismus, und ihr neuestes Buch, «Unsagbare Dinge», ist mit sehr viel Zorn geschrieben – Zorn über Sexismus und Rassismus, über festgefahrene Geschlechterrollen und soziale Ungleichheit.

Klingt das spannend? Sexismus, Rassismus, Geschlechterrollen, soziale Ungleichheit? Keine Ahnung wie es Euch geht, aber wenn ich das lese, überkommt mich spontan ein Gähnen und ein Augenrollen. Nicht weil mich die Themen nicht interessieren, sondern weil die Antworten fast immer die gleichen sind: Schuld ist der Kapitalismus, der Neoliberalismus, das Patriarchat, der kapitalistische, neoliberale, weiße, heterosexuelle Mann. Eiderdaus!

«Frauen meiner Generation wurde erklärt, wir könnten ‹alles haben›, solange ‹alles› Ehe, Babys, eine Karriere im Finanzwesen, ein Schrank voller schöner Schuhe und völlige Erschöpfung war und solange wir reich, weiss, hetero und artig waren.» Penny ist das zu wenig.

Ja, wäre mir auch zu wenig. Zwei Schränke voller schöner Schuhe sollten es schon sein. Und ich würde auch ungern dafür arbeiten wollen. Ist für die Finanzierung nicht der Ehemann da?

In «Unsagbare Dinge» sucht sie nun nach den Gründen der Erschöpfung und Unzufriedenheit der Frauen, und sie findet sie unter anderem im Neoliberalismus

Eiderdaus! Wer hätte das gedacht?

Darunter leiden Männer wie Frauen, so schreibt Penny: Männer, weil sie lernen, dass sie nur dann anerkannt sind, wenn sie mächtig sind, und Frauen, weil sie in diesem System gefallen müssen. Störungen wie Magersucht und exzessiver Sport seien extreme Folgen dieses Bemühens.

Erschütternd! Und die Alternative?

Profiteurin ist dagegen die weisse, schlanke Mittelschichtsfrau, die «Karrierefrau», deren Fehlen in den Vorständen zwar weiterhin beklagt wird, die aber durch ihr angepasstes Verhalten den Regeln perfekt entspricht.

Wenn man den Regeln entspricht, profitiert man meistens irgendwie. Worin liegt jetzt die bahnbrechende Erkenntnis?

Nach wie vor wird ein Grossteil der unbezahlten Haus- und Pflegearbeit von Frauen erledigt, und auch bei den schlecht bezahlten Jobs stellen sie die Mehrheit.

Jaja. Und dennoch sind sämtliceh Warenhäuser der westlichen Welt mit Konsumartikeln für Frauen angefüllt, werden Männer häufiger arbeitslos und landen häufiger in der Obdachlosigkeit. Nicht zu vergessen, dass sie die meisten Opfer von Depressionen, Gewalt und Selbstmorden stellen. Und die meisten Gefängnisinsassen. Was man übrigens bei jeder anderen gesellschaftliche Gruppe als Indikator für Unterprivilegierung interpretieren würde.

Als ursächlich für diese Misere hat Penny die Strukturen des kapitalistischen Patriarchats ausgemacht.

Eiderdaus! Wer hätte das gedacht?

Dies sei keine «Männerherrschaft», betont Penny, sondern eine «Väterherrschaft», eine Herrschaft weniger mächtiger Männer über den Rest.

Ist Merkel ein Mann? Oder Ursula von der Leyen? Oder Andrea Nahles?

Zu den Opfern dieses Systems zählten Frauen, aber auch Männer, nämlich dann, wenn sie von traditionellen Erwartungen abwichen: wenn sie ängstlich oder schwul seien, einen Pflegeberuf ergriffen oder kein alleiniger Ernährer sein wollten.

Ist ja nett, dass Penny mich als Opfer subsumieren will, aber ich überrasche die Welt jetzt mal mit einer erschütternden Erkenntnis: ich sehe mich nicht als Opfer.

Der Feminismus, das macht Penny eindrücklich klar, nützt deshalb auch ihnen.

Feminismus? Meint Penny die Weltanschauung weißer, gebildeter, „reicher“ Frauen, die behauptet, Männer und Frauen seien gleich, die dann aber an allen Ecken und Enden Sonderrechte für Frauen fordert und sich einen feuchten Kehricht um die Belange von Männern kümmert?

«Unsagbare Dinge» ist ein Plädoyer für eine freie Welt, eine Welt, in der jeder so leben kann, wie er möchte. Es wäre eine Welt, in der zunächst der Mensch zählt, und erst dann das Geschlecht.

Es kann aber nicht jeder so leben wie er möchte, weil wir in einer Welt knapper Ressurcen leben und daher wirtschaften müssen. Weil wir in Gesellschaft leben und daher das eigene Interesse stets  mit den Interessen aller anderen in Balance gebracht werden muss.

Das Leben ist kein Ponyhof! Die Kindkeit ist vorbei! Lummerland ist abgebrannt! Danke, Penny, setzen! Und jetzt bitte jemand mit konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung der Welt!

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42 Gedanken zu “Keine Penny wert

  1. Gott…. was gibt es für grauenhaft blöde, verzogene Menschen. Wirklich Angst macht mir eher, das der tumbe Rotz, den Frau Penny von sich gibt anscheinend auch noch fröhlich aufgesaugt wird.

    Wie kommt die Schlunze denn überhaupt darauf, das „Haus- und Pflegearbeit“ unbezahlt seien?
    In den allermeisten Fällen leben die Haus- und Pflegearbeiterinnen vom Gehalt/Rente/Krankenversicherung des Mannes.
    Mal davon abgesehen, das das Hausarbeits-„Argument“ schon immer selten doof war, zumindest bei reinen Hausfrauen…
    „Frauen putzen und arbeiten ja auch viel unbezahlt um die Wohnung in Ordnung zu halten und zu verschönern usw…“… da fehlt dann immer der Teil des Satzes „…in der sie sich doppelt und dreifach so oft und lange aufhalten, wie der Mann, der die Wohnung bezahlt, so daß es vor allem ihnen selbst nützt.“

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    • Das Haushaltsargument ist bald auch passé…

      Ich denke das vieles was uns als Siege des Feminismus verkauft werden sollen, eher dem technischen Fortschritt zu verdanken ist. Seit dem der Haushalt mit wenigen Knopfdrücken zu erledigen ist, sind dadurch für Frauen große Zeitkapazitäten frei geworden.

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    • Also in meinem Haushalt wohnt keine Frau. Komischerweise läuft hier auch nie eine rum und macht sauber. Jetzt stellen sich mir natürlich zwei Fragen: 1. Wie kann das sein? Und 2. Wieso ist es hier trotzdem sauber genug, um mich wohlzufühlen?

      Zu 1. Offenbar machen bei uns die Männer 100% der Hausarbeit. So, wie in reinen Frauenhaushalten wahrscheinlich die Frauen 100% der Hausarbeit machen. So weit, so simpel.
      Zu 2. Ich glaube, Männer und Frauen haben da durchschnittlich andere Anforderungen. Bei uns ist es auch mal dreckig. Wenn es zu dreckig wird, machen wir halt sauber. Aber ich habe auch schon mit Frauen zusammengelebt. Die haben durchschnittlich vielleicht einen höheren Standard. Können sie ja auch haben. Dann dürfen sie sich aber nicht beschweren, wenn sie auch öfter sauber machen. Was ist daran so schwer zu verstehen?

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  2. Früher hieß Feminismus noch „Anstrengung“: Kämpfen, Protestieren und was riskieren. Zwischendurch hieß Feminismus: Karriere machen, Verwertbar werden und und Leistung bringen.

    Heute heißt Feminismus der Leute wie Penny bejubelt: Saufen an der Bar, Fressen wie man will, Machen was man will oder nicht, Kapitalismus abschaffen und faul sein.

    Und (TAZ)Journalistinnen jubeln über den „integrativen Charakter“ dieses Feminismus…ja…da ist für jeden was dabei. Richtig!

    “ „Sex“ gar nicht das Problem sei, sondern eher der Punkt „Arbeit“.“

    Ganz genau Laurie. Ein Leben ohne Anstrengung, ohne Arbeit. Das ist der Vollkasko-Feminismus von heute. Weil man Frau ist. Frauen verdienen das.

    Der geistige Verfall der Feministinnen ist unübersehbar. Ich sags nochmal: Der Feminismus des Jahres 2015 verhält sich wie die DDR im Oktober 1989:

    Kurz vor dem Zusammenbruch.

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  3. Ich lese ja hier seit letzter Zeit ab und zu mit, weil der Kiezneurotiker aus welchem Grund auch immer auf dieses Blog verlinkt hat.

    Anscheinend kommentieren hier ausschließlich Männer, die entweder gefrustet, enttäuscht von den Frauen sind oder sonstwie in einer Krise stecken. Anders kann ich mir das hier nicht erklären.

    Mir ist auch nicht ganz klar, wieso ein schwuler Mann sich an irgendwelchen Frauen abarbeiten muss, die seiner Meinung nach Schwachsinn schreiben. Wenn das alles Schwachsinn ist und Du eh schwul bist, also mit Weibern nix am Hut hast, lass sie doch schreiben was sie will. Ich habe aber manchmal den Eindruck, dass Du auch was gegen Frauen hast.

    Und Dein Stil, sich immer Dir in irgendwelcher Art auch immer nicht passende Passagen aus irgendwelchen Büchern, Blogs rauszusuchen und sie mit bissigen und überheblichen Kommentaren deinerseits zu quittieren ist echt arm. Schon mal was von Kontext gehört? Wie es scheint, nicht.

    Ich habe hier diesen Eindruck: Einer, der einer Randgruppe angehört, zieht über eine andere her, die auch einer Randgruppe angehört. Wenn Du Dich mit Feminismus mal näher beschäftigst hast und etwas mehr rauskriegst, als das hier, dann kann man weiter diskutieren. Dieses Niveau hier ist aber unterste Schublade.

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      • @ Adrian Das war ja klar, dass diese Frage kommt. Mit Randgruppe meine ich natürlich nicht alle Frauen, sondern solche, die eben solche Bücher über angeblichen Feminismus schreiben. Das ist eine Randgruppe, denn ich kenne sonst keine Frau, die sowas macht. Es ist auch deshalb eine Randgruppe, weil man sich ja so schön an ihr abarbeiten kann. Das Thema Feminismus wird dann ganz rausgelassen und nur über die „fiesen Weiber“ hergezogen, die nichts besseres zu tun haben, als den Männern auf den Sack zu gehen und schon wieder was zu fordern.

        Ich kenne diese Penny nicht und ich kenne auch ihr Buch nicht. Ich würde sie wahrscheinlich auch nicht lesen. Aber aus Deinem Artikel bin ich auch nicht schlauer geworden und weiß immer noch nicht, was sie so schlimmes verbrochen hat.

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    • Bemerkenswert: Erste Wortmeldung hier, und sie beginnt schon mal gleich mit Ad-Personam-Attacken. Wenn das nicht überzeugt …

      Die Feministinnen einfach ihren Schwachsinn schreiben lassen haben wir Männer ein halbes Jahrhundert lang getan. Das war nicht zu unserem Vorteil.

      Und sorry: Auch wenn man, so wie ich, viele Dutzend feministische Bücher gelesen hat, weil man hofft, darin irgendwo doch noch was Intelligentes zu entdecken, oder weil man wenigstens die innere Logik dieser Ideologie verstehen möchte, kann man Adrian zustimmen. Dieses „Lies erst mal die komplette Literatur, bevor du dich zu Kritik erdreistest“ und „Es kommt auf den Kontext an“ sind doch Nebelkerzen. Werd mal konkret: Welche der zitierten Passagen hat Adrian denn dem Kontext so entrissen, dass sie in diesem Kontext etwas ganz anderes bedeuten?

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      • @ Arne Oh man….

        „Welche der zitierten Passagen hat Adrian denn dem Kontext so entrissen, dass sie in diesem Kontext etwas ganz anderes bedeuten?“
        Kann ich nichts zu sagen, weil ich das Buch nicht kenne. Er aber scheinbar auch nicht.

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    • „Anscheinend kommentieren hier ausschließlich Männer, die entweder gefrustet, enttäuscht von den Frauen sind oder sonstwie in einer Krise stecken. Anders kann ich mir das hier nicht erklären.“

      Ja, zum Feminismus finden nur Leute die rundum glücklich sind und keinen Grund sehen irgendetwas zu ändern.

      „Mir ist auch nicht ganz klar, wieso ein schwuler Mann sich an irgendwelchen Frauen abarbeiten muss, die seiner Meinung nach Schwachsinn schreiben. Wenn das alles Schwachsinn ist und Du eh schwul bist, also mit Weibern nix am Hut hast, lass sie doch schreiben was sie will. Ich habe aber manchmal den Eindruck, dass Du auch was gegen Frauen hast.“

      Was interessieren sich feministische Polit-Lesben denn dann für männliche Sexualität?

      „Zu den Hochzeiten des populären Feminismus in den späten Siebzigerjahren sollte ja nicht nur die Prostitution verboten werden, sondern die männliche Sexualität überhaupt. Auf jeden Fall die genitale.“

      [..]

      „Für eine populäre, fast ausschliesslich lesbische Fraktion des Feminismus war schon damals die männliche Sexualität der Urgrund allen Übels. Jede Art des männlichen «Eindringens» in eine Frau stelle eine Form der «Vergewaltigung» dar. Alice Schwarzer argumentierte, die Sexualität sei «der Angelpunkt der Frauenfrage». In und mit der Sexualität «fallen die Würfel. Hier liegen Unterwerfung, Schuldbewusstsein und Männerfixierung von Frauen verankert. Hier steht das Fundament der männlichen Macht und der weiblichen Ohnmacht». Sexualität mit einem Mann wird als etwas durchgängig Schreckliches beschrieben. “

      http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/35826/sauberer-sex/

      „Und Dein Stil, sich immer Dir in irgendwelcher Art auch immer nicht passende Passagen aus irgendwelchen Büchern, Blogs rauszusuchen und sie mit bissigen und überheblichen Kommentaren deinerseits zu quittieren ist echt arm. Schon mal was von Kontext gehört? Wie es scheint, nicht.“

      Geschmackssache…

      „Wenn Du Dich mit Feminismus mal näher beschäftigst hast und etwas mehr rauskriegst, als das hier, dann kann man weiter diskutieren.“

      Ich will unbedingt mal etwas lesen, nachdem ich denke: „Boey, Feminismus ist hier in Deutschland voll wichtig.“

      Stattdessen lese ich das nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden können, das Frauenquoten gut sind und Männerquoten verhindert werden müssen, dass die Bildungssituation von Jungen den Politikern ziemlich egal ist und Lösungen dafür immer so aussehen, dass die Jungen doch bitte einfach nur ihre Männlichkeit überwinden müssen (Wieso fordert niemand von Frauen das sie nur ihre Weiblichkeit überwinden müssen, um besser in der Erwerbswelt klar zu kommen?), das Frauen geringere Strafen für die gleichen Verbrechen erhalten und Feministinnen wie Antje Schrupp sogar fordern, Frauengefängnisse komplett abzuschaffen (Erinngerung: Männer und Frauen sollen gleich behandelt werden), dass der Staat ca. 100 Mio € für 251 Frauenförderprogramme ausgibt (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611754.pdf), es aber keine entsprechenden Förderprogramm ausschließlich für Männer gibt (will ich auch gar nicht, ist aber eben wieder eine Ungleichbehandlung) und das Frauen alle Rechte haben, die Männer auch haben, aber Männer nicht alle Rechte von Frauen besitzen (schwangerschaftsunabhängig natürlich).

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      • @Matze Ich glaube, dass Männer ein ganz falsches Bild vom Feminissmus haben. Für mich ist das keine Ideologie zur Unterdrückung der Männer und ich mag auch keine Hardcore-Feminstinnen, die den Männern die Eier abschneiden wollen. Männer sehen das aber so: sie werden durch den Feminssmus unterdrückt. Ich will keine Männer unterdrücken oder sie benachteiligen. Das hat für mich mit Feminissmus nichts zu tun.
        Es wird sich aber andauernd an irgendwelchen selbsternannten Feministen aufgehangen, weil sie irgendwas fordern, was den Männern nicht gefällt. Dabei verschiebt sich die ganze Diskussion in eine falsche Richtung. Die selbsternannten Feministen polemisieren und skandallieren, das machen die Männer aber auch, die diese Feministinnen für voll nehmen.

        Ich will weder, dass Männer ihre Männlichkeit überwinden sollen (wozu auch, sind doch Männer), noch dass sie denken, Frauen sehen jede sexuelle Annäherung als eine Art Vergewaltigung an. Das ist natürlich völliger Quatsch. Ich habe aber auch keine Lust mehr darauf, dass dieser „Diskurs“ (es ist nämlich keiner) immer so in beideseitigen Vorwurfzuweisungen ausartet. Und ich habe keine Lust mehr darauf, andauernd zu lesen, was wieder irgendeine Mittelschichts-Emanzpe geschrieben hat, damit man sich über sie aufregen kann um das Thema wieder auf die falsche Bahn zu lenken.

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        • @MT „Ich glaube, dass Männer ein ganz falsches Bild vom Feminissmus haben“

          Jeder hat ein falsches Bild „vom Feminismus“, weil es nämlich in erster Näherung unendlich viele Feminismen gibt und man leichter einen Pudding an die Wand nagelt als einen klaren Standpunkt „des Feminismus“ zu bekommen. Bei diesem Chaos filtert dann jeder das heraus, war ihn oder sie am direktesten betrifft. Am meisten betroffen ist man regelmäßig von den Extremisten auf der jeweils anderen Seite, das führt dann über kurz oder lang zu einer Metadebatte, nur die untypischen Extremisten wahrzunehmen.

          Insofern: schön, wenn Sie mitdiskutieren und versuchen, etwas mehr Augenmaß in die Debatte zu bringen und das Feld nicht alleine den extremen Stimmen überlassen wird.

          „Für mich ist das keine Ideologie zur Unterdrückung der Männer“

          für mich schon. Beispielsweise ist die die lex FiDAR eklatant verfassungswidrig und macht Männer zu Menschen zweiter Klasse, ebenso die Gleichstellungsindustrie usw.usw.. Das und anderes sind reale Gesetze und Strukturen, die zählen für mich als „der Feminismus“. All das Palaver in den diversen Blogs ist dagegen ziemlich unwichtig.

          „Es wird sich aber andauernd an irgendwelchen selbsternannten Feministen aufgehangen, weil sie irgendwas fordern, was den Männern nicht gefällt. Dabei verschiebt sich die ganze Diskussion in eine falsche Richtung. Die selbsternannten Feministen polemisieren und skandallieren,….“

          Feminismusministerin Schwesig wurde vom Bundespräsidenten ernannt und polemisiert nicht nur, sondern erläßt auch Gesetze. Wir können aber gerne darüber disktuieren, was den richtige, sagen wir konstruktive Richtungen einer Diskussion sind.

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        • „Ich glaube, dass Männer ein ganz falsches Bild vom Feminissmus haben.“

          Das glaub ich dir gerne, das du das glaubst.

          Aber die Feminsitinnen, die du für die richtigen hälst, erlassen keine Gesetze. Die organisieren auch keine Interent-Mobs und setzen Leute unter Druck damit irgendwer zu verstummen gebracht wird oder seine Job verliert, weil er in einem Akt von Ketzerei den Feminismus kritisiert oder einmal etwas nicht bedingungslos positives über Frauen gesagt hat (übrigens http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-die-gleichstellung-von-frauen-a-872931.html darf weiterarbeiten). Oder veranstalten irgendwelche Podiumsdiskussionen, bei denen jeder der den Feminismus kritisiert als reaktionärer Nazi und Frauenhasser abgestempelt wird. Solchen Leuten soll man gar nicht zuhören, ist da das Motto.

          Das alles tun die „selbsternannte“ Feministinnen schon, nicht wenige sogar hauptberuflich auf Kosten des Steuerzahlers. Diese Feministinnen sehen nur die Männer die wirtschaftlich ganz oben und die Männer die gewaltätig/herablassend gegenüber Frauen sind und daraus ergibt sich für sie der Durchschnittsmann. Überprivilegiert und böse. All die arbeitlosen, obdachlosen ( „Männer hingegen feiern ihr Schicksal quasi mit einem Doppelliter in der Öffentlichkeit“ – Renate Kaufmann, SPÖ http://derstandard.at/1379291026282/Obdachlose-Frauen-Wer-hierher-kommt-soll-sich-in-Ruhe-sortieren), die Väter die ihre Kinder schon seit Jahren nicht sehen dürfen, die gibt es für diese Feministinnen nicht.

          Wenn die mal ein Programm für Männer starten, dann geht es dabei darum das diese Männer irgendwas machen oder ihr Verhalten ändern sollen, damit es Frauen besser geht und sie es leichter haben. Im Grunde ist das dann auch wieder Frauenpolitik, bloß ÜBER Männer. Das neue EU-Papier zur Gleichstellung von Mann und Frau ist da auch so ein Beispiel.

          Ich sehe auch nicht wo die „richtigen“ Feministinnen sich bemühen, etwas gegen diese gesetzliche Schlechterbehandlungen von Männer unternehmen. Oder gegen sowas wie Anti-Vergewaltigungs-Pflichtkurse für männliche Student an einigen US-Unis oder dass die Unschuldvermutung für Männer dort abgeschafft wurde. Da gibt es zwar einzelne Frauen, aber die haben auch schon alle von der Twiiter-Femi-Brigarde ihren Feministinnen-Status aberkannt bekommen. Sowas wie Yes-means-Yes scheint da einfach mitgenommen zu werden, da es ja keine Gefahr für Frauen darstellt.

          Daher bin ich verwundert, dass sich Menschen über das öffentliche Bild des Feminismus wundern.

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    • Ach Mumpitz. Mit Krise hat das nichts zu tun. Wer sich tatsächlich mit dem Feminismus einer Laurie Penny auseinandersetzt, kommt recht schnell dahinter, das es sich dabei nur um eine totalitäre Ideologie handelt, die Befreiung etc. nur vorschiebt.
      Er läßt auch totalitäre Ideologinnen wie Penny ja „schreiben, was sie wollen“. Er zeigt es nur als das auf, was es ist. Rationalisierungsbullshit für die Ideologie.

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      • @ Martin Luerssen Falsch, er zeigt gar nichts auf, weil er sich mit der Frau und dem Thema an sich überhaupt nicht beschäftigt hat. Muss er auch nicht, sollte dann aber die Klappe halten und nicht so einen Quark schreiben.

        Und wie gesagt, den Feminismus einer Laurie Penny kenne ich nicht, aber aus seinem Artikel bin ich auch nicht schlauer geworden.

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  4. @MT
    nach deinem schreiben gehe ich mal davon aus das du eine Frau bist, wenn das nicht stimmt berichtige mich bitte.

    Du fragst warum ein schwuler, hier Adrian, sich an Frauen abarbeitet, wo er doch eh keine Frauen (mag oder braucht)? Vielleicht weil er sieht oder merkt, dass der heutige Feminismus immer mehr die Rechte von Männern einschränkt und er auch ein Mann ist, auch wenn er schwul ist?

    Ich bin ein von euch sogenannter privilegierter Weißer, kenne meine Privilegien zwar nicht, werde aber deswegen immer, jedenfalls hier im Web angeprangert. Und frage mich welche Rechte fehlen euch Feministinnen denn noch?

    Was ist es was ihr noch nicht habt? Oder anders was ich habe und Ihr nicht?

    Ich weiß nicht ob ich richtig liege aber auf Grund des Textes von Adrian gehe ich davon aus das es Ihn einfach Nervt, dass wieder eine Sau durchs Dorf getrieben wird. Nichts sinnvolles aber Kohle scheffeln, ich habe mittlerweile den Verdacht das die meisten Leser solcher Bücher gar nicht mehr wissen das sie von Ihresgleichen verharscht werden.

    Wenn du an einer Diskussion Interesse hast dann schreib mir was dein Feminismus ist, scheint ja bei jeder Frau anders zu sein

    anonym

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  5. Egal, was Mann auch immer sagt: Es ist per se falsch. Mann hat das falsche Geschlecht, daran liegt’s. Warum weiter diskutieren mit Trollen wie MT? Was Laurie Penny sagt, ist aber in einem Punkt richtig: Der medial diskutierte Feminismus nützt nur weissen, heterosexuellen, gut gebildeten und verdienenden Frauen aus der Mittel- und Oberschicht. Ich habe mich schon immer gefragt, was z. B. eine Sheryl Sandberg (Lean In), CEO von Facebook, allen Frauen (!) auf dieser Welt genau zu sagen hat. Ich meine, allen Frauen, ausser Journalistinnen, Irgendwas-mit-Medien-Aktivistinnen, Familienministerinnen und Gleichstellungs(!)beauftragten. Andererseits hätte man für diese zweifellos tiefschürfende Erkenntnis auch einen aufgeklärten Männerbewegten wie mich fragen können. Nur brauche ich dazu kein ganzes Buch zu schreiben 😉

    P.S. MT: Ersparen Sie sich und mir bitte die Mühe, eine Antwort zu meinem Kommentar zu schreiben: Ihre Meinung interessiert mich nicht.

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  6. Sie merkt es nicht?

    Der Kiezneurotiker soll wohl nicht hierhin verlinken. Das gehört sich doch nicht!

    „Ich lese ja hier seit letzter Zeit ab und zu mit, weil der Kiezneurotiker aus welchem Grund auch immer auf dieses Blog verlinkt hat.“

    Liebe @MT, hast Du den Kiezneurotiker mal gefragt, warum er solch schlimme Sachen macht?

    Ach ja …

    Bisher habe ich auch noch nicht verstanden, was denn nun Dein Feminismus ist und warum Du meinst diesen zu brauchen. Ob’s an mir liegt?

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  7. So, acha, habe jetzt alle Kommentare durchgelesen. Ist echt nett hier…

    Ja, ich bin eine Frau, verstehe aber nicht, was das zu Sache macht. Ich bin auch kein Troll, wie behauptet, auch wieder so ein Totschlagargument, um unliebsame Kommentare fernzuhalten und sich selber besser zu fühlen. Sich dann aber parallel über die einseitigen und hysterischen Feminstinnen aufregen.

    Ich bin auch nicht „einer von ihnen“, weil ja hier die Frage aufkam, was „wir“ denn noch verlangen. ICH verlange gar nichts. ICH sehe die Männer auch nicht als priviligiert an, ICH will ihnen auch nichts wegnehmen. ICH habe das vorher auch nirgendwo geschrieben. ICH hätte das Gleiche auch in ein extrem-feministisches Blog geschrieben, wenn ich der Meinung wäre, dass das zu weit geht, was da steht. Und nur weil ich ne Frau bin, finde ich es nicht automatisch gut, wenn Männer benachteiligt werden oder meinen, benachteiligt zu werden. Das wird mir hier aber unterstellt.

    Ich habe den Blogautor kritisiert, weil er meiner Meinung nach die Tatsachen verdreht und insgesamt nichts aussagt. Aber ist anscheinend sein Stil und er hat ja Recht, ich muss hier nicht kommentieren. Macht ja auch nicht wirklich Sinn. Dann könnt ihr Euch ja weiter über die bösen Hexen aufregen, wo im Endeffekt nichts rumkommt.

    Feminismus bedeutet für mich, dass ich das Recht habe ein eigenes Konto zu führen und keinen Mann brauche, damit er für mich entscheidet, welchen Beruf ich ausüben darf. Und ob ich ihn überhaupt ausüben darf. Ist jetzt vielleicht nicht besonders aufregend und man könnte denken, so was ist ja pillepalle, aber ich bin trotzdem dankbar dafür in einem Land zu leben, wo ich frei leben darf und nicht z. B. in Saudi Arabien.

    ICH unterstütze auch keine Hardcore-Feministen oder ähnliches und vieles was unter Feminismus läuft, finde ich auch nicht ok. So z. B. die Gleichstellungsbeauftragten, wo ich immer noch nicht weiß, wozu die eigentlich gut sind. Und eigentlich müssten sie ja auch für Männer zuständig sein, wenn sie für die Gleichstellung arbeiten. Über so was kann man und muss man auch diskutieren, aber das ist hier ja nicht gewollt.

    Und danke für die ausführlichen Antworten von denen, die nicht sofort zickig das Argument mit dem Troll rausgekrammt haben. Ich kann die Argumente nachvollziehen und werde mir die Links durchlesen. Aber wie gesagt, ich habe mit solchem „Feminismus“ nichts am Hut.

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    • „Feminismus bedeutet für mich, dass ich das Recht habe ein eigenes Konto zu führen und keinen Mann brauche, damit er für mich entscheidet, welchen Beruf ich ausüben darf. “

      Super! Lasst uns doch schnell eine Partei oder Bewegung gründen, zur Abschaffung der Leibeigenschaft und der Todesstrafe in Deutschland! Das brauchen wir ganz dringend!

      Hast Du schon gemerkt, daß dies alles keine Sache mehr ist? Was also willst Du mit Deinem Feminismus in Deutschland noch? Ich verstehe es nicht.

      „Ja, ich bin eine Frau, verstehe aber nicht, was das zu Sache macht.“

      Wozu dann Dein Hinweis oben:

      „Anscheinend kommentieren hier ausschließlich Männer, …“ ??

      Was macht das zur Sache?

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  8. Nachtrag, weil das missverständlich sein kann. Das mit dem Beruf ist natürlich nur ein Beispiel unter vielen. Es geht um die gleichen Rechte. Und auch wenn das Männer nicht verstehen und denken, das gibts doch schon alles, was wollt „ihr“ noch? Solche Rechte haben Frauen erst seit ganz kurzem und sie können einem wieder weggenommen werden. Das ist für mich Feminismus, das man für diese Rechte einsteht und dafür auch kämpft. Das müsste ein schwuler Mann eigentlich sehr gut verstehen…

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    • Natürlich kann Euch das wieder weggenommen werden. Was under GG wert ist zeigt ja der staatliche Feminismus. Männern werden ja auch immer mehr Rechte genommen.

      Bald wird man den Frauen Rechte nehmen. Den Frauen nämlich, die nicht dem Willen und Wollen der Feministen entsprechen. Merkst Du wirklich nicht was im Busche ist?

      Ist wohl nicht zu ändern, wir leben wohl in verschiednen Welten, denn Du willst wohl nicht erkennen, daß Männer Stück für Stück weniger Rechte haben als Frauen. Redest aber was von Gleichberechtigung … pfff.

      PS: Auch schwule Männer haben ein Recht auf eine eigene Meinung, denkst Du nicht?

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    • Du willst etwas bewahren, was niemand hier in Frage stellt. Niemand will Frauen die Kontoführung wegnehmen, das sind einfach ausgedachte Themen. Was du nicht verstehst, „uns“ hier sind die Rechte gon Frauen ziemlich egal, es geht „uns“ um so etwas völlig abstruses wie gleiche Rechte für Männer! Ist das nicht krass?

      Du redest von Kontoführung, wir reden zB. über das gleiche Recht kleiner Jungen an körperlicher Unversehrtheit wie Mädchen beim thema genitalverstümmelung. Wir reden über das gleiche unbeschränkte recht von Vätern an ihrem eigen Fleisch und Blut, thema automatisches sorgerecht lediger Väter wie frauen das haben. „Wir“ wollen die Einbeziehung von Männern bei gleichstellungsbeauftragten und die berücksichtigung männlicher gleichstellungsinteressen im öffentlichen Dienst, genauso wie frauen.

      wir wollen gleiche rechte für Männer, weil Männer in diesem land nicht gleiche rechte haben! wir wollen frauen nichts wegnehmen, höchstens die gleichen Pflichten die Männer auch haben. Und mal nebenbei, dein konto interessiert nicht die Bohne, wie krass kann man sich eigentlich selbst überschätzen? Uns interessiert da eher die gleichberechtigte Hilfe bei häuslicher gewalt für Männer oder die breite debatte über Depressionen und Selbstmord.

      Kontoführung….pfff…ist das lustig. Währenddessen Millionen jungs im bildungssystem diskriminiert werden und von höherer Bildung ausgeschlossen werden. Man erkennt hier eindeutig das Ungleichgewicht der Probleme….

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      • Warum kommt eigentlich beim thema „Berechtigung des feminismus“ eigentlich immer diese Themen, die seit Jahrzehnten abgearbeitet sind und niemand in Zweifel zieht?

        Eigene Kontoführung….das wurde sogar noch vor dem feminismus in der 1950er abgearbeitet. Es hat null Relevanz. Es fehlt einfach an heutiger ungleichbrechtigung. Das ist der Grund. Mich beeindruckt das nicht im geringsten. Für mich ist das dann immer ein Indiz wie weniger derjenige im thema ist, der ein solches Argument führt….

        Saudi Arabien….pfff…was für eine gespensterdebatte…

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  9. Gut, meinetwegen, IHR (ich schreibe jetzt mal einfachtshalber auch ihr, weil ja hier sowieso alles zusammengemischt wird) seid die Unterdrückten, WIR wollen euch fertig machen. Gut.

    Vor allem aber die Familienministerin, weil sie ja weiblich ist und anscheinend allen männlichen Bewohnern Deutschlands an die Eier will. Ok.

    Dann gibts da noch ne systematische Unterdrückung von Jungen in der Schule. Hmmm. Und was weiß ich noch wo.

    Mir ist das jetzt hier zu blöd. Ihr dürft euch über alles lustig machen, was ich schreibe. Meinetwegen. Ihr könnt dann aber nicht erwarten, dass ich euch ernst nehme.

    Ich hätte gerne einen fundierten Text zum Thema Unterdrückung von Männern gelesen und ich gebe zu, dass ich vom Thema wenig weiß und für euch deswegen wahrscheinlich auch naiv bin. Gut, dann bin ich halt naiv. Aber ich habe trotzdem keine Lust darauf, mich hier andauernd von irgendwelchen Fremden blöd von der Seite anblöcken zu lassen.

    Außerdem war ja Unterdrückung von Männern ja nicht das Thema dieses Blogposts. Aber ist ja auch egal.

    Trotzdem, nichts für ungut.

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    • Schreibt hier jemand das Männer unterdrückt werden? DU bist die einzige, die behauptet das wir das denken. Adrian schreibt sogar „ich sehe mich nicht als Opfer.“

      Die Anliegen von Männern sind gesellschaftlich nur scheiß egal. Das ist das Problem. Es gibt keine Männerministerium oder irgendwie sowas. Keine politische Interessenvertretung. Alle wichtigen Parteien folgen dem feministischen Kredo von der armen unterdrückten Frauen die alles besser kann und deswegen bei allen Förderung braucht. Deswegen sind Männer nicht automatisch unterdrückt. Aber in Zeiten wo alle ganz laut Gleichberechtigung, Gleichstellung und sonst-weiß-was schreien und alles tun damit Frauen alle Möglichkeiten offen stehen, dabei so gut wie alles was die männliche Bevölkerung betrifft aber komplett ausblenden, läßt das ganze Bigot aussehen.

      „Dann gibts da noch ne systematische Unterdrückung von Jungen in der Schule.“

      Lies dir diesen Text durch und stell dir vor es wären Mädchen. Und jetzt zeig mir wo die großen politischen Programm von Politkern oder Feministinnnen sind, um dieses Problem zu beheben. Im März gab es wieder eine PISA Studie. Hier eine Übersicht der Presselandschaft:
      w
      Tagesschau: Mädchen trauen sich Mathe nicht zu;
      ZEIT: Mädchen trauen sich Mathe nicht zu;
      n-tv: Mächen und Zahlen: Ohne Mathe gibt’s weniger Karriere;
      Südwest-Presse: Mädchen meiden Mathe;
      SHZ: Mädchen als Mathemuffel;
      SPIEGEL: OECD-Bildungsstudie: Warum Mädchen in Deutschland Mathe nicht mögen;
      Badische Zeitung: Mathematik macht Mädchen Probleme;
      DIE WELT: Mädchen sind in Mathe noch ängstlich;
      Berliner Morgenpost: Mädchen trauen sich in Mathe weniger zu als Jungen;

      Mädchen sind also schlechter in Mathe.. ganz schlimm, wir müssen unbedingt etwas tun.

      Es gab auch wenige Presseausnahmen:

      Wirtschaftswoche: OECD-Bildungsbericht: Problemschüler sind oft Jungen;
      Neue Osnabrücker Zeitung: OECD-Studie 2015: Leistungsschwache Schüler häufiger männlich;

      Also Mädchen sind schlechter in Mathe… OMG (Schuld haben übrigens die Jungen). Jungen sind generell in allem anderen schlechter… pffft, müssen sich halt mehr anstrengen und ihre traditionellen Rollenvorstellungen überwinden. Findest du das hier von der Presse der richtige Fokus gewählt wurde?

      Dieser Vorwurf, dass diejenigen, die den aktuellen Feminimus kritisieren Frauen gleich irgendwelche Grundrechte oder sowas wegnehmen wollen (Ausnahmen sind die Frauenbevorzugung ala Quote, Professorinnenprogramm, etc.) ist leider nur allzu bekannt und i.d.R. aus der Luft gegriffen. Wie so vieles was Feministinnen behaupten.

      „Vor allem aber die Familienministerin, weil sie ja weiblich ist und anscheinend allen männlichen Bewohnern Deutschlands an die Eier will. Ok.“

      Bullshit, Heiko Maas ist keine Frau und genauso ein Verfechter der Frauenbevorzugung.

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  10. Die Beschäftigung mit MT ist nichts weiter als verschwendete Lebenszeit.

    Dort berichtet jemand über das Ergebnis von drei Diskussionen mit Femi und Konsorten ->
    http://www.ruhrbarone.de/keine-widerrede/88937

    #62 Helmut Junge 14. September 2014 um 12:56

    @Wels, ich habe den Eindruck, daß es sich beim Femnismus um eine Geheimlehre handeln muß. Dieser Eindruck hat sich im Laufe dieser letzten drei Diskurse zum Thema noch etwas verstärkt, denn von den vielen Hinweisen auf theoretische Grundlagen, die man unbedingt gelesen haben müßte, hat keiner der Kommentatoren auch nur eine Einzige Quelle verlinkt, über die man dann diskutieren könnte. Sie auch nicht. Das aber ist weder meine Pflicht als Außenstehender, noch die der Autorin, sondern die Aufgabe derjenigen, die hinter der Geheimlehre stehen, quasi der Jünger (Innen).
    Und ich vermute, daß man sich nicht wirklich bekennen mag, nicht mal unter Nicknamen.
    Nicht mal anonym. Und ich ahne den Grund. Es gibt nämlich keine belastbare Theorie, die sich ins Wissenschaftsgebäude einfügen ließe.

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