„Ich würde mir eine Normalisierung der Homosexualität wünschen“

Der geschätzte Leser „Nachtschattengewächs“ hat einen schönen Kommentar geschrieben, der meines Erachtens formidabel das Konzept von Toleranz und Akzeptanz beschreibt, und einen Wunsch zum Ausdruck bringt, wie eine Gesellschaft Homosexualität behandeln sollte. Ich habe mir hierbei die Freiheit genommen, bestimmte – für mich besonders wichtige – Passagen fett hervorzuheben:

„Damit weiss ich immer noch nicht wie er auf die Idee kommt man wolle die ‘Zwangsheterosexualität’ durch Homosexualität als ‘neue Normalsexualität’ ersetzen. Ich gebe ja zu dass ich schon die eine oder andere Radfem in die Richtung habe lästern hören, aber das ist meiner Meinung nach als politische Absicht in etwa so glaubhaft wie Femdom-Phantasien aus der Kink-Ecke. Die haben es auch oft mit Emaskulation und Zwangshomosexualität. Prima Comedy-Material, und sicher aufregend wenn man in die Richtung geht, aber weder praktikabel noch von einer signifikanten Menge von Leuten tatsächlich gewünscht.

Zwangsheterosexualität ist, denke ich, mehr ein politisches Schlagwort. Es herrscht zwar immer noch ein starker sozialer Druck homosexuelle Neigungen nicht auszuleben, aber zum Glück ist es nicht mehr strafbar und es wird langsam gesellschaftsfähiger. Trotzdem ‘schwul’ ist immer noch ein beliebtes Schimpfwort.

Ok. Widerspruch? Eigentlich ja. Aus zwei Gründen: Erstens weil ‘gegenseitige Toleranz’ im Sinne von Duldung, mir zu kurz greift. Der Bestand der Duldung wäre ja schon, als Beispiel, mit der Einstellung des Herrn Gabalier erfüllt, der uns Schwule ja gar nicht vom schwulem Zusammenleben abhalten will, solange er uns bloß nicht sehen muss.

Mir ist natürlich klar, dass ich nicht von jemandem verlangen kann dass er seine wie auch immer geartete Abneigung gegen Schwule ablegt und uns jetzt toll findet. Genauso wenig wie ich von jemandem verlangen kann der Türken oder Chinesen für irgendwie eklig hält, seine leicht rassistisch Einstellung abzulegen. Es ist aber, denke ich, hierzulande weitgehend Konsens, dass mein chinesischer Kollege auch von diesem Menschen trotzdem mit Respekt und der angemessenen Höflichkeit behandelt werden sollte, unabhängig davon was der jetzt generell von Chinesen hält.

Das heißt, ich wäre mit dem weiten Halbsatz glücklicher wenn er ‘…und zwar mit den unstrittigen Zielen wechselseitiger Toleranz und gegenseitigem Respekts’ lauten würde.

Zum Zweiten denke ich dass eine Beschränkung auf den Sexualkundeunterricht den kulturellen Aspekt unterschlägt, der doch einen wesentlichen Teil der viel beklagten Heteronormativität ausmacht.

Ich würde mir eine Normalisierung der Homosexualität wünschen. Normalisierung hier bitte nicht als Setzung einer Norm missverstehen. Die Idee ist einfach der Sache den Ruch des Außergewöhnlichen, Verdächtigen und Abweichlerischen zu nehmen. Ich würde es begrüßen, wenn der Umstand, dass jemand sich eher in gleichgeschlechtliche Partner verliebt (oder sich entgegen seines oder ihres Geschlechtsrollenbildes verhält und präsentiert) und das auch selbstverständlich zeigt, nicht mehr Aufregung und sozialen Druck erzeugen würde, wie der Umstand dass jemand natürlich rote Haare hat.

Wenn wir eine solche Normalisierung als Teil des gleichberechtigten Erziehungsauftrags der Schule anstreben, dann wäre es hilfreich, wenn Homosexuelle nicht nur in dem Medien sondern auch in den Lehrmaterialien als selbstverständlich dargestellt werden. Das hieße z.B. eben auch dass Klein-Erna bedarfsweise auch mal mit Papa und Papa zum Jahrmarkt geht, in den Leseübungen, oder das Miss and Miss Smith eventuell auch mal die Hochzeit ihres Sohnes Kevin mit seinem Mann vorbereiten. Nicht ausschließlich oder auch nur mehrheitlich, sondern eben auch. Und das ginge über die vorgeschlagene ‘Abhandlung im angemessenen Umfang’ wohl hinaus.

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22 Gedanken zu “„Ich würde mir eine Normalisierung der Homosexualität wünschen“

  1. „Erstens weil ‘gegenseitige Toleranz’ im Sinne von Duldung, mir zu kurz greift.“

    Klar. Ein Blick in die Welt und auf die Menschen genügt allerdings um festzustellen, dass Duldung wohl das Höchste ist, was wir erwarten können. Damit muss man dann zufrieden sein und das reicht ja auch. Da ist es vorteilhaft ein Realist zu sein, sonst macht man sich doch unglücklich. 😉

    Ansonsten schöner Kommentar, da hast Du recht.

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  2. „Die Idee ist einfach der Sache den Ruch des Außergewöhnlichen, Verdächtigen und Abweichlerischen zu nehmen“

    Wenn ihr eure Bekehrungsarbeit nicht erhöht, dann wird es denke ich außergewöhnlich bleiben. Bei einem Anteil von Schwulen von ca 4% wäre es jeder 25ste. Sieht man noch die ab, bei denen man es sofort vermutet und eher überrascht ist, wenn sie nicht schwul sind, dann ist die Vermutung dagegen noch viel wahrscheinlicher.

    Und im Gegensatz zu roten Haaren ist es eben bei vielen nicht offensichtlich.
    Bei so geringen Wahrscheinlichkeiten erzeugt unser Gehirn denke ich fast automatisch „normativitäten“

    „Den Ruch des verdächtigen und abweichlerischen“, das wäre etwas anderes

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      • Die Zahlen schwanken je nach Umfrage und Kriterium. Wenn man auf dem Dorf herum fragt, bekommt man weniger von uns als in den Städten, wo es schon mal in die zweistelligen Prozentzahlen gehen kann. Wenn man sich auf Leute beschränkt die unter keinen Umständen befriedigenden Sex mit anders-geschlechtlichen Partnern hatten, dann kannst du die Nummer in machen Gegenden auf unter 1 Prozent drücken.

        Und natürlich spielt das kulturelle Umfeld eine Rolle. Bei einer Umfrage in New York kam es sogar vor, dass die Anzahl derjenigen Männer die in den 12 Monaten vor der Umfrage nur Sex mit Männern hatten und sich als heterosexuell identifizierten, die Anzahl derjenigen die sich als homosexuell identifizierten um einen Faktor 2-3 überstieg. Die sind wohl nicht schwul, die finden blos Männer sexuell attraktiver. 🙂

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  3. Weil etwa 2-3 (oder ganz optimistisch bis 5) % Homosexuell sind und davon nochmal bei Nullkomma % Schwulen in offener Partnerschaft ein Kind aufwächst (wie Akif treffend formulierte werden mehr Kinder im Wald von Wölfen großgezogen) solln also der kleine Patrik mit seinen zwei Papis die Schulbücher fluten?
    In welchem Verhältnis hättest Du das denn gerne -1:2 zu Manfred und Giesela?
    Und bitte ALLE anderen Konstellationen nicht vergessen!

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    • Da hoffe ich doch, dass das alles heterosexuelle Wölfe sind. Immerhin könnten die Kinder Schaden nehmen, wenn sie blos von Rüden ohne fähisches Vorbild großgezogen werden. Aber gut, der Akif schreibt viel, wenn der Taq lang ist. Nach einem seiner alten Katzenkrimis hat er sogar sehr gut geschrieben, bevor er beschlossen hat Karriere als Clown zu machen.

      Ich denke irgendwo im Bereich 1:10 – 1:20 wäre völlig hinreichend, nur um zu vermitteln, dass das durchaus auch vorkommt. Zumal ich eigentlich damit rechne, dass – wenn unsere christlichen Parteien sich vom Verfassungsgericht die gleichzeitige Adoption aufs Auge drücken lassen müssen, so dass sie der kultur- konservativen Wählerschaft gegenüber weiter behaupten könne, dass sie es nicht waren – sich die Zahl der Kinder die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen aufwachsen erhöht.

      Oh, und gelegentliche Erwähnung im Geschichtsunterricht ( drittes Reich) und im Ethikunterricht wären auch ganz nett. Fächerübergreifend eben.

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      • Och, nicht nur Drittes Reich, wäre auch ganz gut, wenn man im Geschichtsunterricht erfährt, dass die moderne Schwulenbewegung in Deutschland ihren Anfang nahm, und dass die Bundesreublik in ihren ersten Jahren noch Schwule verfolgt hat.

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      • Immer wenns um Zahlen und Fakten geht wird die Verlogenheit der Homopropaga offensichtlich.
        Also 1:10 wären HINREICHEND, obwohl die Wahrscheinlich drei Mal hintereinander (in nem hellblauen Shirt) vom Blitz getroffen zu werden höher ist, als das ein Kind bei zwei Schwulen aufwächst?
        Also aus einem Phänomen im homöopathischen Bereich eine Fastnormalität zaubern.
        Erinnert mich an diese MachsMit Kondomkampange gegen Aids.
        Da ist man sich nicht zu blöd, Omis auf Plakaten dumme Sprüche ablassen zu müssen ala „Ich machs mit Erfahrung“- als hätten sich tatsächlich zwei Omas in den letzten 30 Jahren in der gesammten westlichen Welt beim Sex mit Aids angesteckt!
        Da man ums Verrecken das hässliche Kind nicht beim Namen nennen will, wird ein Gesamtgesellschaftliches Problem draus gemacht, was ALLE irgendwie gleichermaßen betrifft.
        Schön auch zu sehen wie Adrian sich, als junger Schwuler, den LeidensOrden der Verfolgten anstecken möchte obwohl er zurecht dieses Verhalten bei Feministinnen bloßstellt.
        Ach ja, über das dritte Reich wird noch vieeel zuwenig berichtet, ich fühle mich noch nicht allumfassend über Hitlers Hund und Hitlers Katze Indoktriniert.

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        • Die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden liegt laut Unwetter.de bei 1:6.000.000. Für eine Dreierserie müssten wir das wohl in die dritte Potenz heben. Aber was ist schon ein Faktor von ein paar Trillionen, wenn es darum geht hervorzuheben, dass Schwule als Minderheit komplett irrelevant im Vergleich zu den Heteros sind, nicht wahr? Es hat ja nie jemand behauptet dass der Akif rechnen könne.

          Ich wundere mich sowieso. Ich finde es ja normal dass wir beim Einkaufen ständig anderen Schwulenpärchen über den Weg laufen, die scheinbar langfristig zusammen sind, trotzdem dass wir laut Aussagen vieler Konservativer doch gar kein Interesse an festen Beziehungen haben, aber am faszinierendsten ist, dass nahezu jeder konservative Kritiker der Eheöffnung auch mit ein oder zwei Schwulenpärchen befreundet ist, die er wirklich nett findet.

          Ok, ich schweife ab. Wir waren bei Zahlen: Laut den letzten Erhebungen des statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg (anlässlich der Bildungsplandebatte) gibt es in ganz ganz Deutschland 73.000 gleichgeschlechtliche Paare, davon sind 32.000 verpartnert und 6.000 davon (ca. 8%) haben ca. 9.000 Kinder.

          Siehste? sagt der konservative Hetero jetzt. Was sind schon lächerliche 9000 Kinder mit 12.000 Eltern verglichen mit unseren Millionenheeren? Euch muss man doch gar nicht beachten.

          Aber Moment: Wir gehen von 5% Schwulen und Lesben aus, oder? Von 4.000.000 Menschen, von denen wir allerdings 15% abziehen können, weil die unter 15 Jahre alt sind. Also 3.400.000 Menschen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in Brandenburg behauptet hier dass Mehr als die Hälfte der Homosexuellen leben in festen Beziehungen., was mir ohne jetzt eine Umfrage im Bekanntenkreis zu machen plausibel erscheint. ONS sind auch nur eine Zeit lang lustig. Außer man ist MGTOW und möchte seine Prinzipien nicht verraten, natürlich.

          Damit wären wir bei 875.000 Pärchen. Warum sind da blos so wenige verpartnert? Eventuell weil erst in den letzten Jahren das Verfassungsgericht unsere Regierung gezwungen hat der eingetragenen Lebenspartnerschaft wenigsten ähnliche Privilegien zu geben, wie der heterosexuellen Ehe? Oder weil allgemein immer noch der Gedanke vorherrscht ‚Ehe‘ wäre blos was zwischen Mann und Frau? Wer weiss? Warum die so wenig Kinder haben ist leichter. Abgesehen von der Spermium/Ova-Sache, beschränken sich die Möglichkeiten (wenn man dafür nicht ins Ausland will) eben auf die Stiefkindadoption, und die oben genannten 9000 Kinder zählen ja die nicht mit, die bei einem der 875.000 Pärchen leben, die aus irgendeinem Grund nicht verpartnert sind. Die Mutter/Der Vater eben, die in ‚wilder Ehe‘ mit der Freundin oder dem Freund leben.

          Aber schön, nehmen wir mal die 9000 Kinder. Lächerlich wenig. Keinesfalls geeignet eine Forderung nach bescheidenen 5%-10% Repräsentation in den Lehrmaterialien zu rechtfertigen, wenn man die erschröckliche Gefahr entgegenhält, dass unverdorbene Heterokinder erfahren könnten, dass es so etwas gibt, und dass es nichts Verruchtes und mit Misstrauen zu Betrachtendes ist.

          Aber das will ich auch nicht. Der Sinn der Forderung ist nicht Repräsentation um der Repräsentation willen. Es geht um die 5% Kinder die im Laufe ihres Aufwachsens feststellen, dass sie doch mehr auf gleichgeschlechtliche Partner stehen, und das sind statistisch 1-2 in jeder Klasse. Kinder die bisher implizit von der Zusammenstellung der Lehrmaterialien dahingehend indoktriniert werden, dass selbstverständlich Jungs wenn sie aufwachsen Mädchen heiraten und in ein Reihenhaus mit Garten ziehen. Kinder die wenn überhaupt nur in einer politischen Diskussion wenn sie groß sind, erfahren dass es mal einen Schwulenparagraphen gab. Ich fände es gut diesen Kindern zu vermitteln dass ja, Schwule sind auch da. Sie leben ganz normal mit anderen Leuten in Partnerschaften und manchmal haben sie auch KInder.

          Was die Sorge der Konservativen darum betrifft, was für merkwürdige Gedankengänge diese Information in den Köpfen ihrer Kinder auslösen könnte: Da geht es mir wie mit den Kreationisten. Ich verstehe schon dass man seine Kinder gerne über Dinge im Dunkeln lassen will, die nicht in das eigene Weltbild passen, wie die Evolutionstheorie oder verheiratete Schwule. Aber ich nehme euer Unwohlsein billigend in Kauf, wenn auch nur eines von zwanzig Kindern sich dadurch weniger fremdartig, fehlerhaft und abweichlerisch vorkommt.

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          • Du hast das hellblaue Shirt vergessen,das geht dann nochmal in unkalkulierbare Potenz.
            Also 9000 Kinder in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften,das dann noch nach schwul/lesbisch zu trennen war sicher vieeel zu aufwändig.
            Oder wird dann offensichtlich das der absolute Löwenanteil bei FRAUEN aufwächst -was am Ende wieder in Akifs Wölfen enden würde?
            Also will man mit ner Landesweit Handvoll Kindern die zwei Papis flächendeckend in den Schulbüchern durchdrücken?
            Und mit den „scheinbar“langwierigen Schwulenpäärchen hast Du recht -das is wirklich nur Scheinbar, gib mal Homosexuelle Promiskuität ein -es gibt praktisch keine langwierigen Schwulenbeziehungen -und wenn wird trotzdem kräftig Fremdgevögelt.
            Und nein -Kinder müssen mit solchen Phantasiekonstrukten nicht verwirrt werden.
            Ach ja, wieviele der im Schnitt zwei Homopaaren die DurchschnittsManfred so kennt ziehen denn nun Kinder groß???

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          • Als ich das letzte Mal nach sah waren es 93% bei weiblichen Pärchen. Und wie schon gesagt, die 9000 sind nur die bei offiziell verpartnerten Lebenden. Die ohne Stempel sind da nicht mitgezählt.

            Was das googeln angeht. Google mal männliche Promiskuität und denke darüber nach welches Geschlecht die Hälfte der Teilnehmer an Heteropärchen hat. Wenn wir jede Beziehung als gescheitert betrachten, in denen mal einer fremd gegangen ist, dann bleiben auch nicht viele Heten-Ehen übrig. Mag sein, dass wir im Schnitt ein bisschen offener in der Beziehung sind.

            Den wesentlichen Punkt hast du aber gekonnt ignoriert. Also nochmal: In jeder Klasse sitzen statistisch 1-2 Kinder die schwul oder lesbisch werden, aber z.Z. in den Lehrmaterialien keine Vorbilder und keine gesellschaftlichen Rollenbilder finden. Kinder die, geht man nach den Lehrmaterialien nicht existieren (ausser für 10 Minuten im Sexualkundeunterricht), weil alles darauf ausgerichtet ist die heterosexuelle Welt darzustellen. Ich bin zuversichtlich, dass du dein Geschlecht und deine sexuelle Orientierung nicht für belanglose Nebensächlichkeiten hältst. Schwulen und Lesben geht es genauso.

            Es geht nicht darum jetzt jede Bevölkerungsgruppe genau im richtigen Verhältnis darzustellen. Das ist nur ein Scheinargument, das immer gerne gebracht wird, um vom eigentlichen Anliegen abzulenken. Es geht darum auch nicht-heterosexuellen Kindern implizit aufzuzeigen, dass sie und eventuell ihre späteren Partner dazu gehören.

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  4. PS
    Grad ist mir aufgefallen das Du unser (Konservative Eltern die irgendwas mit Kreationismus zu tun haben??) Unwohlsein billigend in Kauf nimmst.
    Würdest Du bitte akzeptieren das es Uns nicht um Uns und unsere gute Laune geht, sondern um unsere Kinder?!

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    • Sicher doch. Sobald du mir genau erklärst was für eine Gefahr du eigentlich für deine Kinder siehst (abgesehen von der Gefahr, dass sie gleichgeschlechtliche Paare für normal halten könnten, natürlich).

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      • Weil Dein „eventuell ein bisschen offener“ die Untertreibung des Jahres ist!
        Schwule Beziehungen sind nicht genauso wie bei Heteros, nur das Patrick eben zwei Papis hat.
        Der männliche Sexdrive nimmt jegliche Stabilität.
        Zugegeben -Wir werden auch nur von den Sexbremsen Frau in Schach gehalten, wären die drauf wie Kerle gab’s Sodom und Gomorrha, aber keine Zivilisation.
        Wegen Landesweit 630 Patriks muß keine Scheinnormalität simuliert werden -und wenn doch dann bitte mit einsetzen der Pubertät und nicht in Kita und Grundschule!

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        • Wegen den 600.000 die in den Klassen sitzen (also Schwule und Lesben unter 15 Jahren) lohnt es sich aber meiner Meinung nach schon.

          Was ihr dabei immer mit der Pubertät habt ist mir auch unklar. Nach allem was ich weiss, haben es selbst die prüdesten Sittenwächter bisher nicht für nötig gehalten, den Umstand das Erwachsene Paarbindungen eingehen und in Familienverbänden zusammenleben, vor Kindern zu verstecken.

          Und wir finden ja auch nichts dabei den Kindern in der Kita und Grundschule einzureden, dass es ok ist wenn sie regelmässig eine Leiche essen ( natürlich nur symbolisch, weil ein Jesus nicht für all die reichen würde, denen man das eingeredet hat, und inzwischen eh schlecht geworden wäre), nachdem der Vorbesitzer gefoltert wurde und dass es da so einen rachsüchtigen Typen gibt, der sie liebt, auser wenn sie sich später mal in den Falschen verlieben (oder schlecht über Ihn reden).

          Wenn du dagegen wärst Kindern so einen Quatsch ins Hirn zu pflanzen, das könnte ich verstehen. In dem Alter fehlen ja noch die kritischen Fakultäten und da gibt es eine echte gefahr, dass die später auf die Strasse rennen und versuchen die Rechte Anderer zu beschneiden, weil das was die machen ihrem Gott nicht gefällt, aber die Gefahr sehe ich bei meinem Vorschlag nicht.

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  5. Schon wieder der falsche Nebenkriegsschauplatz.
    Du kannst ja gerne glauben das alle Eltern die gegen den neuen Bildungsplan protestieren nur fundamentale Christen,Rechte und Kreationisten sein können -dem ist aber nicht so.
    Den größten Teil werden wohl Stinknormalos ausmachen.
    Und das ist nur der Anfang -die meisten pennen ja noch, da die Presse nur tendenziös berichtet, wenn überhaupt.
    Und natürlich verwirrt es die Kinder wenn man irrelevante Konstrukte (zwei Papis) denen sie im Leben nie begegnen zu gleichwertigen Familien aufbläst.
    Und da ist mir die absolute Mehrheit der Kinder wichtiger als die paar Prozent Homos die sich später sowieso als Fehlerhaft begreifen, da sie im Sinne der Fortpflanzung fehlerhaft SIND.
    Und die anderen sexuellen Ransgruppen stehen ja schon in den Startlöchern und begründen ihre Anliegen genauso wie die Homoaktivisten.
    Wenn der „Fortschritt“ so wie bisher voranschreitet ist irgendwann Sodomie, Pädophile usw genauso normal.
    Oder schließt Du das aus?

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    • Du kannst ja gerne glauben das alle Eltern die gegen den neuen Bildungsplan protestieren nur fundamentale Christen,Rechte und Kreationisten sein können -dem ist aber nicht so.

      Ach nein. Das ist ein Irrtum. Ich halte nur ihre Argumente für ähnlich substanzlos wie die der Kreationisten. Ich muss allerdings den Kreationisten zugute halten, dass ich es für wahrscheinlicher halte, dass jemand durch wissenschaftliche Aufklärung von einer Religion abfällt, als das Kinder durch Aufklärung über Schwule, Lesben und Regenbogenfamilien in ihrer Identität oder Orientierung verwirrt werden. Wobei ich nicht ausschließen mag, dass der oder die Eine oder Andere etwas mehr experimentiert. Aber das halte ich jetzt nicht für bedenklich. Nach derzeitiger wissenschaftlicher Mehrheitsmeinung wird unsere Rate wohl relativ konstant bleiben, auch wenn Söhnchen mal zwischendurch einen Freund, statt einer Freundin nach Hause bringen sollte.

      Den größten Teil werden wohl Stinknormalos ausmachen.
      Und das ist nur der Anfang -die meisten pennen ja noch, da die Presse nur tendenziös berichtet, wenn überhaupt.

      Gar nicht zu reden von den ganzen gefälschten Umfragen, wie letztens bei der Einstellung der Bürger zur Homoehe, und den Diskreditierungskampagnen und Zensurmaßnahmen, die zu Millionenauflagen bei Akif, der Kelle und Konsorten führen. Allein, in der Praxis. kommen dann 4000 Leute ins Ländle (inklusive französischer Gastdemonstranten und mitgeschleppter Kinder) und auch das nur , wenn wegen Bahnstreik die Züge aus dem Osten nicht Verspätung haben.

      Und da ist mir die absolute Mehrheit der Kinder wichtiger als die paar Prozent Homos die sich später sowieso als Fehlerhaft begreifen, da sie im Sinne der Fortpflanzung fehlerhaft SIND.

      Ich schätze da habe ich eine weniger eingeschränkte Sichtweise des Sexualtriebs. Wenn ich mich recht erinnere, haben unsere nächsten Primaten-verwandten das allerdings auch.

      Wenn der “Fortschritt” so wie bisher voranschreitet ist irgendwann Sodomie, Pädophile usw genauso normal.
      Oder schließt Du das aus?

      Betreffend PÄdophilie? Ja, weitgehend. Es wird allgemein eine Menge Wert auf Konsens bei uns gelegt. Und da Kinder nur eingeschränkt konsensfähig sind, und da die Mehrheitsmeinung sowohl wissenschaftlich als auch öffentlich ist, dass es nicht gut für die Kinder ist, rechne ich nicht damit dass jemand in nächster Zeit am Schutzalter drehen will.

      Was meinst du mit Sodomie? Laut Wikipedia ist

      Sodomie (vom neulateinischen Sodomia) ist ein religiöses, christliches Konstrukt für sündiges, angeblich widernatürliches Sexualverhalten, das nicht der Fortpflanzung in der Ehe dient (nichtregenerativ).

      Ich mag mich irren, aber ich glaube das halten die meisten ‚Stinknormalos‘ schon für normal.

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  6. Bei Wikipedia steht noch mehr, nämlich das Sodomie heute umgangssprachlich für Sex mit Tieren steht -das meinte ich.
    Aber egal, wir kommen vom Thema ab.

    Bundesweit gut 600 Kinder rechtfertigen einfach nicht das das Papi/Papi Phänomen als Normal, Einzug in Schulmaterial nimmt.
    Das übermäßige Aufbauschen aller möglichen sexuellen Randgruppen und Spielarten der Natur kann Kinder, deren Wertesystem noch im Aufbau und höchst fragil ist nur verunsichern.
    Du denkst das das Alles für einen guten Zweck geschieht, das Selbstbewusstsein von Homosexuellen Jugendlichen zu stärken.
    Ich dagegen glaube das das ein Elitenprojekt ist um die Menschen zu entwurzeln.

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  7. Nur ein kurzer Kommentar bzgl. der Lehrmittel:

    Der Sinn der Lehrmittel ist es ja gerade eben, den Schülern neues Wissen zu vermitteln, und zwar möglichst efektiv und ‚einleuchtend‘. Ein „Herumgegendere“ wäre daher mMn. höchst kontraproduktiv. Ein Beispiel:

    „Alice is married to her husband Bob. They have three children: The boys John and Jack are twins, Jill is their older sister. Father Bob loves to go fishing with his sons. Mother Alice always has an open ear for her daughter.“

    Diese kurze Beschreibung einer Familie mit der verständnisvollen Mutter, dem mit den Buben zum Fischen gehenden Vater etc. ist genau deswegen stereotypisch, weil eben damit sichergestellt wird, daß der Inhalt für Englischlernende verständlich ist. Und genau das ist der Sinn der Sache. Ein lesbisches Paar in eingetragener Lebenspartnerschaft [Miss and Miss Smith], das für deren „Sohn“ Kevin die Hochzeit (?) mit dessem schwulen Lebenspartner vorbereitet ist mMn dem Spracherwerb eher abträglich.

    Bi-Gott

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