5 Thesen zu Geschlecht und Gender

Christian, vom formidablen Blog „Alles Evolution„, hat mich aufgefordert, 5 Thesen zum Thema Gender aufzustellen. Bitte sehr!

1. Geschlechtsrollen haben einen weitgehenden biologischen Ursprung.

2. Männer und Frauen haben ein Bedürfnis, sich voneinander zu unterscheiden.

3. Die Sexualität von Männern und Frauen ist unterschiedlich.

4. Das, was der Feminismus als Unterdrückung der Frau bezeichnet, hat seine Ursache in der Tatsache, dass nur Frauen Kinder auf die Welt bringen können.

5. Heterosexualität ist der tragische Versuch, zweier nicht kompatibler Menschen, miteinander auszukommen.

Bei Kritik an diesen Thesen bedenke man bitte, dass ich diese innerhalb von sieben Minuten in einer vollbesetzten Straßenbahn nach dem Joggen verfasst habe. Ich denke dennoch, dass sie alles in allem mehr Substanz haben, als sämtliche Genderlehrgänge an deutschen Universitäten zusammengenommen.

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6 Gedanken zu “5 Thesen zu Geschlecht und Gender

  1. „4. Das, was der Feminismus als Unterdrückung der Frau bezeichnet, hat seine Ursache in der Tatsache, dass nur Frauen Kinder auf die Welt bringen können.“

    Biologisch-evolutionär gesehen über die Kosten des Sex und sexuelle Selektion sehr richtig, bricht man es auf die soziale Ebene, dann wäre es weniger das gebären als vielmehr der stärkere Wunsch, diese auch zu betreuen, während Männer eher daran interessiert sind ihren beruflichen Status zu halten

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  2. 1) Ja schon. Die interessanten Fragen dabei sind für mich die nach den Amplituden und der Varianz. Traditionelle schwarze Erziehung scheint ja eher daraufhin angelegt Varianz zu minimieren und Amplituden in den Unterschieden zu verstärken. Das erleichtert vermutlich der Mehrheit die Identifikation als ‚Mann‘ oder ‚Frau‘, geht aber gelegentlich auf Kosten der Minderheit die sich bei der einen oder anderen Disposition eher in den Randbereichen oder gar in den Häufungen des jeweils anderen Geschlechts herumtreibt.

    Ich bin ja mehr auf der Seite derjenigen, die individuelle Entfaltung hoch schätzen. Ich halte nichts von der These, dass wenn ein Junge mal ein Kleid anzieht und Spangen im Haar hat, er dann sein Leben lang verwirrt durch die Gegend läuft, weswegen man sie vor derlei Versuchungen schützen müsse. Bei den Mädels zumindest hat der Umstand, dass sie in den letzten paar Dekaden raufen und mit Elektronikbaukästen spielen durften, meines Wissens nicht dazu geführt, dass sie merkbar verwirrter bezüglich ihrer Identität sind.

    Insofern tue ich mich ja auch schwer mit den Ideen unseres Pietcong. und der Katholiban, dass wenn Junior mal mit einem Freund nach Hause kommt anstatt mit einer Freundin, er dann zwingend für den Zeugendenpool verloren ist. Es könnte allerdings sein, dass der Eine oder Andere, der sonst vielleicht brav seine tatsächlichen Neigungen unterdrückt hätte, dann doch keine Frau heiratet. Ich sehe da eher eine Gefährdung des Elternwohls. Was werden die Freunde im Kirchenchor und im Kirchengemeinderat sagen, wenn der liebe Sohn/die liebe Tochter sich nicht wie ein richtiger Mann/eine richtige Frau verhält?

    2) Ei ja doch. Hiphopper und Goths auch. Werder und Schalke Fans auch. Tucken und Bären auch. Wenn man sich mal einer Gruppe zugehörig fühlt, dann grenzt man sich ab. Ich gebe allerdings zu dass Schalke-Fans und Werder-Fans eher selten Sex miteinander wollen. Von daher haben wir da zwischen den Geschlechtern einen basalen Urtrieb der wohl stärker zur Separation motiviert als Fußballfan zu sein. Radfems zum Trotz, Soziale Signale für Geschlechtsgruppenzugehörigkeit mögen sich wandeln, mögen von einer Gruppe zur Anderen wandern, aber bis zur Abschaffung der Geschlechtlichkeit werden wir wohl immer welche haben.

    Das größte Problem dass ich dabei sehe, entsteht wenn deine Gruppenidentifikation so wacklig ist, dass du Leute anfeinden musst, die mit den Signalen spielen oder von der allzu starren Gruppenidentität abweichen, um dich deiner Identität zu versichern. Ich bin da zugeben gemein. Es mag gute Evo-Psych-Gründe geben, Leute die sich nicht den Gruppenkonventionen anpassen misstrauisch zu beäugen, aber wenn dich z.B. eine Frau mit Bart verunsichert, dann ist das, soweit die Frau mit Bart dir nicht anderweitig schadet,allein dein Problem. Wir müssen ja nicht jeden Sein-Sollen-Fehlschluss machen.

    3) Eh ja. Das kann man so allgemein gehalten sicher unterschreiben. 🙂

    4) Yay. Radikalfeminismus 1×1. Männer unterdrücken Frauen um die Kontrolle über deren Gebärfähigkeit zu erhalten. 😀

    5) 😀

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  3. 5. Heterosexualität ist der tragische Versuch, zweier nicht kompatibler Menschen, miteinander auszukommen.

    LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
    Das beste was ich seit Jahren zum Thema Geschlecht gelesen habe…

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  4. Frauen sind unterentwckelt in puncti : Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Empathie, etc etc etc – werden natürlich über diese winzige Nebensächlichkeit’ lügen dass die Balken krachen wie immer, und Männer gewalttätig angreifen und tyrannisieren – wie immer.

    BTW und wenn wir schon dabei sind : Frauen sind menschlich nicht weiter entwickelt, sondern weniger.

    Frauen sind von natur aus faschistisch, parasitär und sozial/emotional/menschlich Unterentwickelt.

    mann kann sich auch fragen, ob Frauen überhaupt Menschen sind, denn sie besitzen in der Regel keinerlei Menschlichkeit.

    dahingegen Männer : Das Geschlecht, das schon seint Jahrmillionen unterstützt, hilft, arbeitet und sich nützlich macht, Frauen und Kinder durchfüttert, sich hingibt und demütig-selbstaufgebend der gesellschaft nützt, etc…

    Und Frau : plärrt und verlangt, zankt und verbreitet Bösartigkeit, Hass, Gier … ein waschechter, nutzloser Parasit.

    Das ist meine Meinung. Das ist was ich sehe. Und ihr könnt es nicht tausendmal wegzensieren. …
    Die Gedanken sind frei !

    Ich denke, was ich will,
    und was mich beglücket,
    doch alles in der Still,
    und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch und Begehren
    kann niemand verwehren,
    es bleibet dabei:
    die Gedanken sind frei.

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    • Was für ein hochgradiger Schwachsinn. Allerdings bringt es wohl nichts, diesem Troll mit Argumenten zu kommen.

      @Adrian

      Punkt 5 ist falsch.Männer und Frauen sind weder inkompatibel noch ist ihre Partnerschaft tragisch. Wäre dem nicht so, so würde deine Beutegruppe sicher mehr als nur knapp 4% aller männlichen Individuen umfassen. 😛

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