Moralistin gegen Moralist

Wenn sich Moralisten über Moralisten aufregen, weil der eine Moralist den Standpunkt des anderen Moralisten als nicht moralistisch genug einstuft, dann wird es meist lustig. So auch beim Blog „Gedankensalat“, bei dem sich Bloggerin „onyx“ über die Kritik von Gunnar Schupelius aufregt, der in der BZ die Sexalisierung der Gesellschaft anhand eines großformatigen Werbeplakates für einen neuen Vibrator beklagt:

Das Vibrator-Plakat überschreitet diese Grenzen. Es ist absurd, surrealistisch, ein Albtraum. Sind wir sittlich so verwirrt, dass wir nicht mehr wissen, was in die Öffentlichkeit gehört und was nicht?

Was mich angeht: Ja, ich bin so sittlich verwirrt, denn ein Werbeplakat für einen Vibrator stört mich nicht die Bohne.

Schupelius sieht das anders:

Es stört mich. Was stört mich? Dass mir Sex aufgedrängt wird, sehr heftig, sehr massiv. Und dann auch noch mechanisch, aus Plastik, als Lustmaschine. Das bedrängt mich. Geht es anderen auch so?

Nein! Ein Plakat kann mich weder bedrängen, noch mir Sex aufdrängen. Es ist ein Plakat, es kommt nicht auf mich zu, es spricht mich nur an, wenn ich mich angesprochen fühlen will, und ich kann seiner Botschaft leicht entkommen, indem ich einfach wegschaue oder auf etwas anderes schaue. Das sollte gerade in Großstädten nicht so schwer sein.

Was genau kritisiert nun „onyx“ an Schupelius?

Zunächst einmal plakatiert sie ihren Blog mit Beispielen von Reklame, die nackte Frauen als Blickfang für Produkte einsetzen und resümert:

Witzig? Sexy? Harmlos? Ihr versteht die ganze Aufregung um Sexismus in der Werbung nicht, in der Frauen als sexualisierte Deko-Objekte erscheinen, die nichts mit dem zu beworbenen Produkt zu tun haben?

Nein, „onyx“ verstehe ich nicht. Ebensowenig wie ich Schupelius verstehe, der sich über einen Vibrator aufregt, verstehe ich, wieso Du Dich über nackte Frauen aufregst, die als Blickfang dienen, um ein Produkt zu bewerben:

“Mir wird der Sex massiv aufgedrängt”, sagt der Kolumnist der Berliner Zeitung Gunnar Schupelius. “Guck doch nicht hin”, möchte man sagen. Oder “stell dich nicht so an”, oder “warum bist du so prüde?”. Nicht? Warum nicht? Weil Sex nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hat? Warum regt sich dann keiner über Werbung wie obige mit den nackten Frauen auf auf?

Aber es gibt doch Leute, die sich über Werbung mit nackten Frauen aufregen. Du zum Beispiel, „onyx“. Dabei brächtest Du einfach nicht hinschauen.

Ist es nicht eher so, dass Schupelius sich nur von aktiver weiblicher Sexualität bedrängt fühlt? Oder fühlt er sich genauso bedrängt, wenn er an obigen Bildern vorbeigeht? Ich vermute nicht. Aha.

Man beachte: „onyx“ vermutet. Sie kann es nicht belegen, sie spekuliert. Und baut auf dieser Spekulation ihren Beitrag auf. Woher will sie wissen, dass Schupelius nicht auch Werbung mit nackten Frauen unschön findet?

Mir scheint, als gehe wiedermal der doppelmoralisierende Zeigefinger um, der sich immer dann erhebt, wenn es um aktive weibliche Sexualität geht, um Frauen mit eigenen Bedürfnissen. Frauen, die aktiv Lust einfordern, stellen einfach eine zu große Gefahr dar.

Ich musste diesen Absatz dreimal lesen, weil ich einfach nicht glauben konnte, was „onyx“ da geschrieben hat. Ein Werbeplakat, der einen Vibrator zeigt, ist also das aktive Einfordern von Frauen auf Lust? Mir würde da eher eine Frau in den Sinn kommen, die sich nackt auszieht und den Vibrator tatsächlich benutzt, aber bitte, ich maße mich nicht an, weibliche Sexualität, oder die von „onyx“, verstehen zu wollen.

Solange sie als hübsche Dekoration nackt von Plakaten lächeln, ist alles gut, da muß man sich nicht aufregen, das ist halt sexy. Das wollen die Leute doch sehen! Aber weibliche Lust ansprechen? Himmel Hilf!

Man beachte erneut, dass „onyx“ diese Kritik auf der Spekulation aufbaut, dass Schupelius die Plaket mit nackten Frauen gutheißt. Wir wissen das nicht. Aber gehen wir, um der Argumentation willen, mal davon aus, dass dem tatsächlich so ist. Dann hätte „onyx“ recht, dann wäre Schupelius in gewisser Weise bigott, weil er sich an halbnackten Frauen nicht stört, an der Abbildung eines Vibrators aber doch.

Andererseits muss eine halbnackte Frau nicht unbedingt etwas mit Sexualität zu tun haben. Dieser Befund ist umso einleuchtender als dass wir momentan Hochsommer haben, und in jedem Winkel der Republik einem massenhaft halbnackte Frauen begegnen, die – sehr zum Bedauern der heterosexuellen Männer – nicht mehr auf Sex aus sind als im Rest des Jahres, wenn sie etwas mehr anhaben.

Halbnackte Fraues sind demnach nicht unbedingt ein Zeichen einer Sexualisierung; und es gibt gute Gründe anzunehemn, dass sie in der Werbung nicht mehr als ein ästhetischer Blickfang sind. Der natürlich, zugegegen, mit männlicher Sexualität zu tun hat, denn die meisten Männer finden halbnackte Frauen irgendwie gut. Was ja auch der Grund ist, dass die Werbeindustrie halbnackte Frauen zeigt.

Kommentator „aranxo“ resümert auf „Gedankensalat“:

Ich kann da nicht wirklich eine Doppelmoral erkennen. Eher wo ganz anders. Auf der einen Seite sollen sich Frauen anziehen bzw. ausziehen dürfen, wie auch immer sie wollen, Stichwort #hotpantsverbot, und wehe ein Kerl glotzt zu viel oder pfeift sogar. Wenn aber Frauen sich völlig selbstbestimmt ausziehen, um sich fotografieren zu lassen und damit Geld zu verdienen, dann ist das auf einmal gar nicht recht. Dann dienen sie angeblich als “stumme willenlose Deko”. Hast Du [onyx] sie gefragt, ob sie sich so sehen?

Guter Punkt. Es ist ja nicht so, dass die Frauen auf den Plakaten dazu gezwungen werden, sich auszuziehen. Und nur weil „onyx“ das nicht gefällt handeln diese Frauen nicht weniger selbstbestimmt.

„onyx“ kontert:

Sexuelle Selbstbestimmung von Frauen wird erst dann interessant, wenn sie dem Vergnügen anderer dient.

Was erneut eine rein spekulative Aussage von „onyx“ ist. Denn Kommentator „aranxo“ hat ja, laut eigener Aussage, weder ein Problem mit halbnackten Frauen noch mit Vibratoren. Ebensowenig haben die Mehzahl der Leser von Schupelius‘ Artikel etwas gegen die Reklame mit dem Vibrator, wie man anhand der beigefügten Umfrage in seinem Artikel nachsehen kann. Es gibt also offenbar keinen großen Widerstand gegen das von „onyx“ kolportierte aktive Einfordern weiblicher Lust.

Wo stehen wir also? Wir haben hier eine Bloggerin, die sich darüber aufregt, dass ein Journalist sich über eine persönlich empfundene Sexualisierung in der Öffentlichkeit echauffiert, während diese Bloggerin sich gleichzeitg darüber aufregt, dass jener Journalist nicht das kritisert, was sie selbst als Sexualisierung empfindet.

Wobei Schupelis allerdings nur ein bräsiges Moralisieren vorzuwerfen ist. „onyx“ dagegen redet zwar viel von sexueller Selbstbestimmung der Frau. Allerdings sollte diese nicht so weit gehen, dass Frauen sich für Geld ausziehen. Denn das mag „onyx“ nicht. Und was „onyx“ nicht mag, das ist irgedenwie schlecht. Wirklich amüsant also, dass sie nicht selbst merkt, dass Schupelius in diesem Fall nur ein Spiegelbild ihrer selbst, nicht mehr als eine „onyx“ mit Penis ist.

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23 Gedanken zu “Moralistin gegen Moralist

  1. Anders gesagt: It’s only a problem if _you_ have a problem with it.

    „Solange sie als hübsche Dekoration nackt von Plakaten lächeln, ist alles gut, da muß man sich nicht aufregen, das ist halt sexy.“

    Als Heteromann sage ich: ja, alles ok. Ich finde das gut.

    Aber onyx nicht. Natürlich nicht. Sie kann ihre Abscheu und Verachtung für männliche Sexualität kaum verbergen. Und damit ist sie gut und geschützt im Mainstream eingebettet.

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  2. Hübsches Design. Und eine gelungene Kampagne. Ich dachte auch zuerst Kopfhörer oder sowas. Mit dem Text kommt dann das AHA. 😀

    Ob sie mit der Gratiswerbung von der BZ gerechnet haben?

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  3. Frauenaussagen logisch auseinanderzunehmen ist so spannend wie sich mit ner Sechsjährigen zu Prügeln.
    Logik ist nun mal nicht ihr Ding – da ist das emotionale Hühnerhirn im Weg.
    Aber auch ich bin immer aufs neue erstaunt wie sie zB dieselbe erlebte Geschichte fünf Personen erzählen -und die Story ist jedesmal anders!
    Oder wie sie sich die Realität umlügen können und selbst überzeugt sind es wäre die Wahrheit – denn wenn es so gewesen sein KÖNNTE ist es für sie die Wahrheit…

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  4. Interessant auch, dass sie „aktive weibliche Sexualität“ mit einem Vibrator assoziiert. Die meisten Frauen haben da sicher eine andere Vorstellung.

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    • Das ist andersrum gemeint: ein Vibrator wird mit aktiver weiblicher Sexualität assoziiert. Was natürlich logisch ist, daß müsste auch Männern klar sein. Denn für die weibliche Sexualität wird da kein anderer Mensch gebraucht!
      Aber mit aktiver weiblicher Sexualität muss nicht zwangsläufig ein Vibrator assoziiert werden. Ganz einfache Logik, das könnt ihr Männer doch sonst so gut 😉

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  5. Ist Onyx’s Problem vielleicht, dass es nicht genug um Frauen als Opfer geht?

    Auf jeden Fall brauchen wir noch mehr Feminismus, damit diese Frauen, die sich leichtbekleidet ablichten lassen, vor den Angriffen von Feministinnen geschützt werden. ^^

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  6. Schöner Kommentar. Ist halt irgendwie die alte Kiste, dass Frauen endlich autonom über ihre Sexualität bestimmen sollen – aber natürlich ausgenommen die Sachen, die die Fordernde selbst für ih-bäh hält, seien es nun Pornos, Prostitution, BDSM oder einfach nur halbnackt auf Plakaten posieren. Weil: man würde das ja nie machen, also kann auch keine andere Frau bei Verstand so etwas wollen…
    Ich wäre übrigens mal gespannt, wie die öffentliche Reaktion aussehen würde, wenn Sexspielzeug für Männer (z.B. Fleshlight, Tenga und Konsorten) auf Großplakaten beworben würde. Irgendwie habe ich so eine diffuse Ahnung, wer dann Probleme mit „Männern, die aktiv Lust einfordern“ hätte.. 😉
    Die Plakate selbst finde ich übrigens ziemlich clever.

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  7. Das sieht ja nicht mal aus wie ein Vibrator könnte auch eine neumodische Lampe oder sowas sein, ich meine, es ist ja keine Werbung für einen original nachgebildeten hautfarbenen Dinosaurierpimmeldildo, sondern sehr zurückgenommen, unaufdringlich und das Gerät erweckt auch keine geschlechtlichen Assoziationen, ist also nicht pornographisch, was wohl das Hauptproblem bei solchen Plakaten ist.

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  8. „Man beachte: “onyx” vermutet. Sie kann es nicht belegen, sie spekuliert. Und baut auf dieser Spekulation ihren Beitrag auf. Woher will sie wissen, dass Schupelius nicht auch Werbung mit nackten Frauen unschön findet?“

    Na, eben nicht. Sie vermutet nicht, sie weiß. Schupelius findet es plötzlich eher unschön, dass die Grünen das zensieren wollen.

    http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/zensur-von-werbung-mit-frauen

    „Andererseits muss eine halbnackte Frau nicht unbedingt etwas mit Sexualität zu tun haben. Dieser Befund ist umso einleuchtender als dass wir momentan Hochsommer haben, und in jedem Winkel der Republik einem massenhaft halbnackte Frauen begegnen, die – sehr zum Bedauern der heterosexuellen Männer – nicht mehr auf Sex aus sind als im Rest des Jahres, wenn sie etwas mehr anhaben.“

    Öhm, halb nackt ist nicht ganz nackt. Ich wüsste nicht, dass Frauen heutzutage schon ohne Oberteil herumlaufen, so wie die Dame in der Vodka-Werbung.
    Und dass die Frauen auf den Werbefotos nichts mit Sexualität zu tun haben, sondern mit Ästhetik, ist schon relativ weit hergeholt. Es gibt durchaus ästhetische Fotos mit halb oder ganz nackten Frauen, aber ausgerechnet die von Onyx gezeigten gehören gewiss nicht dazu.

    Ich verstehe auch nicht, warum es immer gleich „Dämonisierung der männlichen Sexualität“ ist, wenn man als Hetera nicht will, dass einem auf einem Werbeplakat von Produkten, die man selber benützt/isst nackte Titten entgegenspringen. Das mit dem Vodka sehe ich ja noch beinahe ein (wobei ich die Werbung ziemlich geschmacklos finde), aber ist es für die männliche Sexualität typisch, mit Gazongas zu McD. gelockt werden zu müssen?
    Ich finde übrigens auch nicht, dass eine Vibratorwerbung mitten auf der Straße etwas zu suchen hat, inmitten von Kinderspielzeug und Burger King.

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    • „Na, eben nicht. Sie vermutet nicht, sie weiß. Schupelius findet es plötzlich eher unschön, dass die Grünen das zensieren wollen.“

      Nun, dann hätte sie in ihrem Beitrag schreiben könnne, dass sie das weiß.

      „Öhm, halb nackt ist nicht ganz nackt. Ich wüsste nicht, dass Frauen heutzutage schon ohne Oberteil herumlaufen, so wie die Dame in der Vodka-Werbung.“

      Aud den Slut-Walks tun sie es gelegentlich. Und bei Femen. Wäre es schlimm, wenn sie auch sonst oben ohne rumlaufen würden? Ich finde nicht.

      „Es gibt durchaus ästhetische Fotos mit halb oder ganz nackten Frauen, aber ausgerechnet die von Onyx gezeigten gehören gewiss nicht dazu.“

      Willst Du das für die ganze Menschheit beurteilen? Ich finde zum Beispiel das Bild mit der Nackten, die sich Flüssigkeit über den Busen schüttet, sehr ästetisch. Und auch ein bisschen sexy 🙂

      „Ich verstehe auch nicht, warum es immer gleich “Dämonisierung der männlichen Sexualität” ist, wenn man als Hetera nicht will, dass einem auf einem Werbeplakat von Produkten, die man selber benützt/isst nackte Titten entgegenspringen.“

      Aber was Du im Straßenraum sehen willst, ist nicht der Maßstab. Schau halt weg. Titten tun nicht weh, schaden niemandem. Du hast selbst welche, vergessen?

      „aber ist es für die männliche Sexualität typisch, mit Gazongas zu McD. gelockt werden zu müssen?“

      Nicht müssen, aber es ist halt geil. Männer, ob hetero oder schwul, stehen auf körperlich attraktive Menschen. Das macht uns an, macht uns scharf, macht uns glücklich.

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      • „Nun, dann hätte sie in ihrem Beitrag schreiben könnne, dass sie das weiß.“

        Du hast die restlichen Beiträge auch alle gelesen. Und diesen überliest du geflissentlich?

        „Aud den Slut-Walks tun sie es gelegentlich. Und bei Femen. Wäre es schlimm, wenn sie auch sonst oben ohne rumlaufen würden? Ich finde nicht.“

        Mir ist es egal. Mir wäre es auch egal, wenn Männer so rumlaufen würden. Aber ich verstehe, wenn manche sich daran stören.

        „Willst Du das für die ganze Menschheit beurteilen? Ich finde zum Beispiel das Bild mit der Nackten, die sich Flüssigkeit über den Busen schüttet, sehr ästetisch. Und auch ein bisschen sexy :)“

        Nein. Aber ich bin ziemlich sicher, dass die meisten Leute eher Sex als Ästhetik mit diesen Fotos verbinden. Natürlich kann ich dir keine wissenschaftliche Abhandlung reichen. Aber das hier ist auch kein wissenschaftlicher Blog, oder?
        Und dass du die Frau sexy findest, nehme ich dir nicht ab 😉

        „Aber was Du im Straßenraum sehen willst, ist nicht der Maßstab. Schau halt weg. Titten tun nicht weh, schaden niemandem. Du hast selbst welche, vergessen?“

        Ich habe extra eher allgemein geschrieben. Z.B. eher konservative Leute wollen solche Dinge nicht im öffentlichen Raum sehen. Weder den Vibrator, noch die Titten. Und viele Eltern wohl auch eher nicht. Und ich persönlich fände es halt nur etwas gerechter, wenn ebenso viele hübschen Männerbrüste abgebildet wären. Auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst: Frauen lieben das. Deswegen lesen sie unter anderem auch lieber Schnulzen mit nackter Männerbrust als Buchcover, als welche, auf denen irgendwelche hübschen Ornamente prangen.

        „Nicht müssen, aber es ist halt geil. Männer, ob hetero oder schwul, stehen auf körperlich attraktive Menschen. Das macht uns an, macht uns scharf, macht uns glücklich.“

        Wenn man damit aber auch Frauen locken will, dann lässt man eben besser die Titten weg. Das wirkt ein bisschen so, als wolle man die Frauen ausschließen.

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        • „Aber ich bin ziemlich sicher, dass die meisten Leute eher Sex als Ästhetik mit diesen Fotos verbinden.“

          Ich mach da keinen großen Unterschied.

          „Und dass du die Frau sexy findest, nehme ich dir nicht ab“

          Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich die Frau sexy finde.

          „Und ich persönlich fände es halt nur etwas gerechter, wenn ebenso viele hübschen Männerbrüste abgebildet wären.“

          Zustimmung.

          „Auch wenn du dir das nicht vorstellen kannst: Frauen lieben das.“

          Warum macht sich die Werbeindustrie das dann nicht stärker zunutze? Immerhin haben Frauen mehr Geld für Konsum über als Männer.

          „Das wirkt ein bisschen so, als wolle man die Frauen ausschließen.“

          Warum nicht Frau und Mann nackt präsentieren?

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        • „gerechter“

          Darum geht es doch gar nicht. Das ist Werbung, und soll Dinge verkaufen und ist keine Schnullerverteilung in der Kinderkrippe. Meine Güte LOL was stimmt mit den Leuten nicht.

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    • Onxy Schlussakkord hinsichtlich Schuppelius:

      >>“Sex in der Werbung ist ok. Aber nur solange das Dogma, dass männliche Sexualität angesprochen werden soll, und Frauen dazu als stumme willenlose Deko dienen, nicht angekratzt wird. Diese Doppelmoral kotzt mich an.“

      Mein Schlussakkord hinsichtlich Onxy:

      Sex in der Werbung ist ok. Aber nur solange das Dogma, dass weibliche Sexualität angesprochen werden soll, und Frauen dazu ermuntert werden sollen aktiv Lust einzufordern, nicht angekratzt wird. Diese Doppelmoral kotzt mich an.“

      Keine weiteren Fragen euer Ehren! Wenn Feminismus das Denken vernebelt…

      Und das Beste:

      Warum fordern eigentlich lasziv blickende, mit halb geöffneten Mund posierende, halbnackte Frauen (Zum Beispiel auf Plakaten für Unterwäsche, deren Zielgruppe Frauen sind) keine „aktive weibliche Sexualität“ ein? Meine Freundin macht das genauso…soll ich sie jetzt beschimpfen, sie würde sich mir als willenlose Deko mir präsentieren?!

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  9. Guter Artikel. Nun darf man ja gespannt sein, was „Onyx“ noch aus dem Nacktputzskandal einer Emma-Leserin macht. Denn es war ein Mann, der eine Wette verlor und nun die halbe Feminismus-Welt dazu bringt, einen #Aufkreisch zu veranstalten, der da heißt: Sexismus!

    Für mich war es einen
    Sommerloch-Artikel wert, falls es interessiert.

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  10. Onyx hat ein Problem mit Sex, wenn er für Männer verfügbar ist, weil das die Verknappung von Sex für Männer verringert. Dadurch wird ihr eigener sexueller Marktwert verringert.

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