Tage haben

Eine Frau namens Kiran Gandhi konnte den Verlockungen des Twitter-Zeitalters auf schnelle Berühmtheit nicht widerstehen und hat sich daher entschieden, während des London Marathons ihrer Menstruation freien Lauf zu lassen – selbstredend für eine gute Sache, nämlich um auf diejenigen Frauen in der Welt aufmerksam zu machen, die keinen Zugang zu entsprechenden Hygienartikeln haben.

Man darf gespannt sein, wann der erste Sportler sich aktionswirksam in die Hose pinkelt, um auf das Problem der Inkontinenz aufmerksam zu machen…

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16 Gedanken zu “Tage haben

  1. Sie mußte doch schon Rosa wegen Breast Cancer Awareness tragen. Und High Heels wegen der Slutwalksache. Und obenrum blank ziehen wegen Femen. Sie hat sich auch extra 10kg angefressen wegen Fat Acceptance. Hast Du nicht das Einhorn-Horn in ihrem Hintern entdeckt mit dem sie gegen patriarchale Penis-Dildos demonstrierte? Eigentlich wollte sie die Strecke auch bequem im Elektro-Rollstuhl fahren, weil WoC reicht halt nicht, haben sie aber patriarchalisch verboten.

    Ernsthaft, ich finde die Aktion gut. Denn ich denke, daß tendentiell Frauen noch mehr angewidert sind. Insofern ist das eine tolle feministische Aktion. Mehr davon!

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  2. Man darf gespannt sein, wann der erste Sportler sich aktionswirksam in die Hose pinkelt, um auf das Problem der Inkontinenz aufmerksam zu machen…

    oder auf die Straße kackt, weil nicht überall Menschen den Zugang zu einer Toilette haben.

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  3. Nach nochmaligem Überdenken finde ich das ursprüngliche Anliegen eigentlich ziemlich gut. Menschenwürdige Klos und Monatsartikel sollten nicht Einkommensabhängig sein. Wären unsere ganzen Frauenorganisationen nicht mit männerausgrenzenden oder gar -feindlichen Aktionen beschäftigt, könnten die doch einfach Geräte aufstellen, die in den Frauenklos kostenlos Tampons ausgeben. Mit einem Ein-Minuten-Timer kann man sowas gegen Mißbrauch absichern. Darauf kommt ein Spendenaufruf für Binden für die dritte Welt und die Sache wäre fertig.

    Hätte im Gegensatz zum Marathon nur den Nachteil, daß man nicht die Veranstaltungen anderer Leute feministisch-empowernd hijacken kann.

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    • Ich Dummerchen, das haben die natürlich schon überlegt, aber dann kamen die SJW und haben denen erklärt, daß die auch in die Männerklos gehören, weil man sonst die LQGWTZWQ-Personen unsichtbar machen würde. Darauf haben die RadFems entgegnet, daß man dem Patriarchat nur in die Hände spielen würde, wenn man privilegierten WHMs kostenlose Hygieneartikel anbieten würde. Die Dicken_Fetten_Lesben wiederum würden wegen akuter Vergewaltigungsgefahr keine Männerklos zwecks Nachbefüllung der Automaten betreten. Während die Diskussion munter hin und herging, stürmten WoC die Versammlung und schrien, daß weiße Tampons kolonialistisch und rassistisch seien. AbleistInnen forderten Einführhilfen für jedwede Andersbefähigung. Hornscheidt kam vorbei und drang auf die korrekte Genderung der Tam_pon*ix.

      Die Versammlung wurde beendet, indem die Antifa den Saal gestürmt, äh, natürlich repressionsfrei gemacht hat, nachdem man denen gesteckt hat, dass Tampons nicht vegan seien.

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        • Ich wollte es nur gesagt haben man muss sich heutzutage gar keine Gedanken um die Finanzierung von Tampons machen weil es da andere Möglichkeiten gibt.

          Jetzt müsste nur noch jemand wiederverwendbare Kondome erfinden.

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          • Ach so. Tampons sind aber ziemlich billig und für die von mir anvisierte Gruppe der Obdachlosen oä vielleicht einfacher in der Handhabung. Nach Rücksprache teile ich mit, daß Tampons nur einen kleinen Teil der Menstruationskosten ausmachen. Ich klink mich jetzt mal aus.

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  4. *gröhl*, da muss man erst mal drauf kommen:

    „Man darf gespannt sein, wann der erste Sportler sich aktionswirksam in die Hose pinkelt, um auf das Problem der Inkontinenz aufmerksam zu machen…“

    Glückwunsch an diese ‚Aktivistin‘, das hätte sie einfacher haben können – ganz besinnlich und im Tipi (ohne Pipi): https://emannzer.wordpress.com/2015/03/20/gruppen-menstruation-im-tipi/

    Mal im Ernst: Wer soll sowas noch ernst nehmen. Ich glaube, ich werde beim nächsten Marathon einen Ejaculatio praecox simulieren, um auf die Probleme von Impotenten hinzuweisen … oder so.

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