Warum sind Frauen so unzufrieden?

Wir erleben in der westlichen  Welt ein merkwürdiges Phänomen. Obwohl der Grad der Emanzipation von und der Möglichkeiten für Frauen immer weiter ansteigt, und Frauen mehr Alternativen zur Lebensführung offen stehen als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit, kommen diverse Umfragen und Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass Frauen weder besondrs glücklich sind, noch dass sie zufriedenenr durchs Leben gehen als ihre Geschlechtsgenossen der Zeit vor den gesellschaftlichen Umwälzungen in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und gerade erklärte Feministen machen nicht gerade den Eindruck entspannter, selbstbewusster und zufriedener Persönlichkeiten, sondern erinnern vermehrt an hysterische Medusen, deren einziger Lebensinhalt das Beschämen und Anprangern von Männern und männlichem Verhalten ist, und die an jeder Ecke Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen wittern. Woran liegt das?

Um dieses Rätsel näher zu beleuchten möchte ich an dieser Stelle eine zutiefst „reaktionäre“ Spekulation in den Raum werfen:

Könnte es sein, dass die Unzufriedenheit junger, vorgeblich emanzipierter Frauen darin besteht, dass sie in ihrer fruchtbarsten Phase (etwa 18 bis 25 Jahre) keine Kinder haben? Ist das denkbar? Eine innere Leere durch Negierung der weiblichen Biologie? 

Immerhin, so etwas gab es noch niemals in der Evolutionsgeschichte irgendwelcher Lebewesen: Massenhaft fruchtbare Weibchen, die keinen Nachwuchs haben. Ist es absurd zu spekulieren, dass dies Folgen für die weibliche Psyche hat, dass sich dies negativ auf die allgemeine Zufriedenheit junger Frauen auswirkt?

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14 Gedanken zu “Warum sind Frauen so unzufrieden?

      • Hm, dan kann ich nichts zu sagen. Mein Freundeskreis bewegt sich im Raum von 25-35, derzeit ist erst ein einziges Kind da, aber der Rest der Frauen aus diesem Kreis ist nicht unglücklich mit ihrem Leben. Wenn, dann eher, weil ein Partner fehlt, aber nicht,weil (noch) kein Kind da ist.

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          • „Partner und Kind sind ja zumeist kongruent.“

            Ganz sicher nicht.
            Wobei, Fraue könnte sich natürlic einfach schwängern lassen, das stimmt natürlich.

            Ich denke, bei Fraune mit Kinderwunsch über 40 könntest du Rect haben aber wahrscheinlich nicht zwischen 18 und 25.

            Ich denke, ein Aspekt sind eben noch die steigenden Wahlmöglichkeiten. Viele Optionen bedeutet, viele Entscheidungen. Lebensstile, Berufswahl usw. Von denen jede falsch sein kann und von der man sich für alle Zeit fragen könnte, was passiert wäre, wenn man damit die andere Option gewählt hätte.

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          • Abgesehen davon: Frauen, die mit ihrem Leben grundsätzlich unzufrieden sind, werden nicht nur durch ein Kind urplötzlich glücklich. Es gibt grade aus neuerer Zeit genug Studien, die genau das widerlegen. Und nicht umsonst sagt man: „Ein Kind zu bekommen, um eine Ehe zu retten, ist der Anfang vom Ende.“

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  1. Endlich sagt einer mal das Unsagbare.
    Stammtischmäßig, ich weiß. Mit der Faust auf den Tisch und so…
    Trotzdem, ich sehe es wie beschrieben.
    Nur der Grund dafür ist mir jetzt so noch nicht eingefallen.
    Aber warum nicht ?
    Wir alle sind dem Tier näher als Wir Uns eingestehen wollen.
    Freue mich schon auf den shitstorm.

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  2. Das unbewusste „Hier fehlt ein Kind“ Vakuum in der Psyche finde ich plausibel.

    Es wird m.E. verstärkt dadurch, dass frau heute für ihr Sicherheitsbedürfnis weitgehend selbst verantwortlich ist. Sie muss selber Geld verdienen, selber auf sich aufpassen, selber an die Zukunft denken.
    Das macht auch Stress.
    Darüber kommt sie dann auch gar nicht dazu, darüber nachzudenken, dass der animalische Teil in ihr sich längst hätte fortpflanzen wollen.

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  3. Ich hab noch ne Theorie. Zerrissene emotionale Bindungen durch One-Night-Stands.
    Beim Sex wird ja Oxytocin ausgeschüttet, was emotionale Bindungen hervorruft. Das passiert unabhängig davon, ob man sich einredet, dass das alles ja nur was für eine Nacht ist oder nicht. Tja und diese Bindung wird dann wieder zerstört, was psychische Schmerzen nach sich führt. Wenn man das jetzt mal auf mehrere Jahrzehnte aufsummiert…. da muss auf Dauer ja irgendein Schaden zurück bleiben.
    Ich behaupte einfach mal, dass das bei Frauen stärker der Fall ist, wegen der Fortpflanzungsstrategie.

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  4. Kann ich nicht glauben, das mit der „antibiologischen“ Ursache. Denn dann müssten Frauen, die die Pille nehmen zufriedener sein und dies ist wohl kaum anzunehmen (oder?).

    Ist es nicht einfach so: je mehr man bekommt, desdo unzufriedener wird man –> Gier.

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  5. Kinder? Kann sein, aber so viele? Man braucht ihnen doch nur in die Gesichter zu schauen. Ab Anfang Mitte 20 kommt bei vielen so ein merkwürdig verhärmter Zug ins Gesicht. Es dämmert ihnen wie ihr Leben aussehen wird.

    Kinder (früher selbstverständliche Mitläufer im Leben) sind so einfach schlecht durchzufüttern, kaum zu erziehen und bestenfalls noch zwischen Krippe und Abendbrot ihr eigen. Familie eine instabile Angelegenheit auf die sich wg. der Scheidungs- und Unterhaltsgesetze kein Mann mit Verstand mehr einlässt. Arbeit bis zur Rente ist angesagt.

    Dann noch die berufliche Situation. Männer sind sehr viel konkurrenzfähiger als das schwache Geschlecht. Sie haben keine Tage, sind robuster, weniger Wehwehchen und Altern auch besser (bzw reifen). Das ist schlichte Biologie, keine Ideologie.

    Sie können sich auch besser auf ein Thema konzentrieren, notfalls über Jahre. Sie sind auch teamfähiger weil Sie sich ihre Teams auf Sachthemen konzentrieren. Da ist verdammt schlecht gegen anzukommen, daher die Dauerpropaganda und Verleumdung des starken Geschlechts.

    Als Mann kann ich heute machen was ich will. Sex gibt es an jeder Ecke, Ehe ist nicht nötig und so lange ich mir keine Kind andrehen lasse bin ich frei das zu tun was ich will.

    Die Emanzen haben die Frauensache an die Wand gefahren. Kulturell ist für Frauen Ende in Gelände. Was bleibt ist in Parfümerie und das Schuhgeschäft die sauer verdienter Kohle zu lassen. Das war absehbar aber Sie wollten es so. Nun dürfen Sie die Konsequenzen tragen.

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  6. „Massenhaft fruchtbare Weibchen, die keinen Nachwuchs haben. Ist es absurd zu spekulieren, dass dies Folgen für die weibliche Psyche hat, dass sich dies negativ auf die allgemeine Zufriedenheit junger Frauen auswirkt?“

    – Mannmann, wenn die Fems Deinen Klarnamen wüßten, würden sie den Tim Hunt aus Dir machen.
    Aber guter Gedanke, ja. Wir sind dann zufrieden, wenn unsere biologischen Bedürfnisse befriedigt werden (zumindest weitgehend). Denn so funktioniert die Emotion: Was gut für dich (und deine Existenz, Fortpflanzung) ist, wird positiv bewertet; was schlecht für dich (Deine Biologie….) ist, verursacht negative Gefühle. So wird man zum richtigen motiviert.

    Bei der Vereinsamung, heißt, dem Nicht-Leben in der Groß-Sippe, wird das niemand abstreiten. Deswegen sind die Tuvaluaner zufriedener als Europäer.
    Wenn eine Frau Karriere macht, statt gen-weisungsgemäß zu paaren und zu gebären, ist es zumindest naheliegend, daß bei vielen negative Emotionen aktiviert werden, so als Hinweis.

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