Die Welt ist im Klimawandel

The world is changed.

I feel it in the water.

I feel it in the earth.

I smell it in the air.

Much that once was is lost;

for none now live who remember it.

(Galadriel, Lord of the Rings)

Die „Zeit“ bringt einen reißerischen Aufmacher zum Klimawandel, dazu dienend, der Leserschaft Angst um die Zukunft zu machen. Der Tenor des Artikels ist eindeutig: Es wird furchtbar! Leid, Elend und Verderben werden uns in den nächsten Jahrzehnten erwarten, und nichts wird mehr so sein wie es war.

Beängstigend? Nicht für mich. Denn der Klimawandel lässt mich völlig kalt. Ich bin da sorgenlos und kann vor Entspanntheit ein Gähnen kaum unterdrücken. Und ehe man mich bezichtigt ein hartherziger Zyniker zu sein, dem das Wohl der Welt am Hintern vorbeigeht, lasse man mich die Gründe für diese Entspanntheit erklären.

Die Welt ist im Wandel. Wer sich die Erdgeschichte und die Geschichte der Menschheit ansieht, der wird bemerken, dass es kein statisches Klima gibt. Lebewesen passen sich an, oder sterben aus. Und wer hätte größeres Potential, als sich veränderten Umweltbedingungen anzupassen, als der Mensch?

Es gibt nichts, was wir gegen das Klima tun können. Selbst wenn die Horrorszenarien und die Ursachen des Klimawandels zutreffen, ist es aussichtslos, diese Ursachen zu bekämpfen. Gut zwei Milliarden Inder und Chinesen werden nicht ihre Fabriken schließen und zur Subsistenzwirtschaft zurückkehren. Die Umstellung auf umweltfreundliche Technologien ist ein kostspieliger Vorgang, den keine Volkswirtschaft leisten kann, ohne zunächst den wachsenen Hunger nach Wohlstand zu befriedigen. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Und glaubt wirklich jemand, unserer Politiker, die nicht mal Flughäfen bauen oder die Rente sicher machen können, könnten die Erde retten?

Es gibt jetzt Probleme auf dieser Welt. Probleme die jetzt sofort unsere Aufmerksamkeit bedürfen: Hunger, Kriege und Krankheiten sind Geißeln die in der Gegenwart konkret und real sind, und deren schlimme Auswirkungen wir im hier und heute erleben. Die Zukunft kennt keiner.

Klimawandel birgt Potential. Wer weiß denn konkret was der Klimawandel eigentlich bringt? Sicher, es wird Veränderungen geben und einiges wird schlechter werden. Aber ist der jetzige Zustand der Erde das Optimum? Sibirien, die Sahara, die Antarktis, sind momentan alles nahezu unbewohnbare Gebiete. Vielleicht kann man dank Klimawandel ja bald am Südpol leben. Oder in Grönland.

Extreme Klimabedingungen sind an und für sich kein Problem. Der Mensch ist anpassungsfähig. Leben ist sowohl in den Wüsten Saudi-Arabiens als auch in der Kälte Alaskas möglich. Wir haben bereits heute die Technologie und die Möglichkeiten, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern oder uns von diesen zu isolieren. Dereinst könnten Menschen sogar andere Planeten besiedeln. Die einzigste Gefahr besteht darin, dass Feministen alle Männer aus den Wissenschaften mobben, weil sie sich von sexistischen Shirts unterdrückt fühlen. In dem Fall könnte es in der Tat problematisch werden mit der Zukunft der Menschheit.

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16 Gedanken zu “Die Welt ist im Klimawandel

  1. Das eine schließt das andere nicht aus. Es kann sowohl furchtbar, schrecklich, apokalyptisch werden, aber trotzdem „irgendwie“ weitergehen. Die Pest im Mittelalter war ja auch schrecklich, aber trotzdem ging es weiter. Deshalb würde ich den Ausbruch einer Pest-Epedemie aber nicht mit Schulterzucken zur Kenntnis nehmen.

    „Wir haben bereits heute die Technologie und die Möglichkeiten, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern oder uns von diesen zu isolieren.“

    Da bin ich skeptisch. Ich bin da kein Experte, aber z.B hab ich gelesen, dass die Entsalzung eines Liter Meerwassers 1 Liter Öl kostet.
    Für Solaranlagen braucht man alle Möglichen Komponenten, deren Herstellung und Transport auch nicht unbedingt „grün“ sind usw.
    Dazu muss man sich auf geopolitische Verwerfungen einstellen, was werden denn Leute in Dürre-Zonen tun? Warten bis die Antarktis eisfrei wird?

    außerdem wird rgionales klima eben doch auch durch menschen beeinflußt, siehe z.b nordafrika. oder Haiti. Alles abgeholzt und schwups gibts Dürre und Bodenerosion und Erdrutsche wenn es doch mal Regen gibt. Für mich ist das Klimawandel, denn Wald u.a. ist ein Klimaregulator.

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  2. Klimawandel pro/kontra.. ich glaube, alles hilft, was uns ein wenig weg von den fossilen Energieträgern bringt. Ich weiss, ich weiss, Peak Oil wurde schon ein paar mal vorhergesagt und dann wieder verschoben, aber der Rohstoff ist endlich. Ich habe da gar nichts dagegen, wenn die entwickelten Volkswirtschaften da Anstrengungen unternehmen, hier nach Alternativen zu suchen (die Abkehr von der Kernkraft halte ich übrigens immernoch für extrem dämlich…). Nun noch an Stromspeichern forschen, zum Beispiel in dem man Elektroautos als Speicher nutzt und fördert, Mathanisierung von Windstrom, Druckluftspeicher… es gibt vieles was man tun kann und sollte (und vor allem sollte man endlich die stromnetze ausbauen, auch wenn das nem csu dude nicht gefällt..)

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    • Abkehr von Kernkraft dämlich ?
      In welcher Welt lebst Du ?
      Ich bin Ing. und weiß daher, das alles passieren kann.
      Und es nicht zu verhindern ist.
      Und wenn mal was passiert schicken Wir
      Dich hin um dort auf zu räumen.
      Abgemacht ?

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        • ?????????
          Ich benehme mich überhaupt nicht.
          Und ich krieg jedes mal einen Anfall,
          wenn irgendwelche…………………….
          über Atomkraft schwadronieren.
          Der Müll ist da und ist da und ist da
          und er verschwindet auch nicht wieder.
          Einfach so.
          Atomkraft bzw. die Geschichte der Atomkraft
          ist eigentlich eine Blaupause für alle Sachen,
          die an der Bevölkerung vorbei
          durchgedrückt werden sollen.
          Also S 21, TTIP, Syrien-Einsatz.
          Gesetze gegen Schwule, warum nicht ?
          Kommt vielleicht auch mal wieder.
          Denk mal nach.

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      • Du weisst, wie viele Tote die Kernkraft verursacht hat und wie viele die Kohlekraft (auch im gleichen Zeitraum?)
        Glaube ich, dass die Kernkraft gefahrlos ist? Sicherlich nicht. Glaube ich aber, dass ihr tatsächliches Risiko über und das Risiko anderer Energieerzeugung unterschätzt wird? Ganz sicher. Energiewende, super. Aber erst die Kohle weg, dann die Kernkraft.

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  3. Wenn die Erde sich erwärmt, müssen wir doch auch weniger heizen, also nimmt der CO2-Ausstoss wieder ab. Und wenn ein Teil des Landes im Meer versinkt, haben wir weniger Platz zum Autofahren – mit dem gleichen Effekt. Locker bleiben, Leute!

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  4. Jaja, die Klimakatastrophe, das Lieblings-Weltuntergangs-Szenario der Linksradikalen.
    In der Grundschule haben grüne Politker und „Biologen“ erzählt, daß im Jahr 2000 der deutsche Wald komplett weg sei. Haha.

    Laßt Euch nicht verarschen! Die Grünlinksversifften wollen tatsächlich nur Euer Bestes – Euer Geld und Eure Wählerstimme. Dabei folgen sie einer ganz billigen und perfiden Medienlogik: Kündige den Weltuntergang an, und die verängstigten Bürger kaufen Deine Scheißzeitung oder wählen Deine Scheißpartei.

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