Die Kriminalisierung des (heterosexuellen) Mannes

Nottinghamshire scheint auf den ersten Blick eine beschauliche englische Grafschaft zu sein. Doch der Schein trügt, denn in Wirklichkeit gibt es dort ein Riesenproblem mit alltäglichem Hass. Hass gegen Frauen. Doch die hiesige Polizei hat sich jetzt endlich dieses gravierenden Problemes angenommen und sich vorgenommen diesem brutalen Hass entgegenzutreten.

Doch wie sieht er aus dieser Hass gegen Frauen?

Misogyny hate crime is classed under the new policy as „incidents against women that are motivated by an attitude of a man towards a woman, and includes behaviour targeted towards a woman by men simply because they are a woman„.

[Frauenfeindlichkeit als Hassverbrechen wird gemäß den neuen Richtlinien definiert als „Vorfälle gegen Frauen, motiviert von einer Haltung eines Mannes gegenüber einer Frau, sowie Verhaltensweisen die gezielt von Männern gegenüber einer Frau ausgeübt werden, nur weil es sich um Frauen handelt“.]

Da kann man die Polizei von Nottinghamshire nur beglückwünschen, sich endlich entschlossen diesen Abscheulichkeiten entgegenzustellen:

  • unwanted or uninvited sexual advances
  • physical or verbal assault
  • unwanted or uninvited physical or verbal contact or engagement
  • use of mobile phones to send unwanted or uninvited messages
  • or take photographs without consent.

[Beispiele derartiger Vorfälle sind:

  • unerwünschte oder ungebetene sexuelle Annäherungsversuche
  • körperliche oder verbale Übergriffe
  • unerwünschte oder ungebetene körperliche oder verbale Kontaktaufnahme
  • Nutzung von Mobiltelefonen um unerwünschte oder ungebetenen Nachrichten zu senden
  • das Fotografieren ohne Zustimmung]

Es sei hier zunächst betont, dass dies alles natürlich nur dann strafbar ist, wenn es Frauen betrifft. Denn eine gesonderte Kategorie „Hassverbrechen gegen Männer“ wird es auch in Nottinghamshire nicht geben, und das obwohl auch (und gerade) Männer attaktiert, angesprochen oder angerufen werden, ohne das sie vorher ihre Zustimmung hierzu erteilt haben.

Der eigentliche Skandal liegt jedoch in der Skandalisierung normaler sozialer Interaktionen. Wir reden hier schließlich nicht mehr nur von einer potentiellen Strafbarkeit unerwünschter sexueller Handlungen. Nein, nach der Maßgabe dieser Richtlinien kann jeder Versuch, mit einer Frau ins Gespräch zu kommen oder mit ihr zu flirten, kriminalisiert werden. Ja, selbst das Senden einer SMS – zum Beispiel an die Freundin, wenn diese gerade auf Shoppingtour ist, und keinen Bock auf  ein Gespräch mit ihrem Freund hat – könnte unter dieser Maßgabe als Hassverbrechen eingestuft werden.

Jeder Mann, erst recht der heterosexuelle, wird künftig mit einem Bein im Gefängnis stehen. Und warum?

Na, weil Feminsimus Gleichberechtigung bedeutet und für alle 75 plus x Geschlechter gut ist. Diese Prämisse  anzuzweifeln könnte – wenn sich der gegenwärtige Trend fortsetzt – in einigen Jahren mit der Todesstrafe geahndet werden. Natürlich nur gegen Männer. Aber die haben es eh nicht besser verdient.

Advertisements

10 Gedanken zu “Die Kriminalisierung des (heterosexuellen) Mannes

  1. Und in Kürze dann wieder:

    „Where have all the good men gone?“

    und

    „Männer flirten nicht/schlecht“ usw.

    ^^

    Ich schreib es nochmal:

    „You know what’s worse than catcalling? No one ever asking you out. Never feeling desirable. Always having to take the initiative sexually and getting rejected most of the time. One of the luxuries of being a woman is that we don’t have to ask for affirmative consent because we don’t have to take the initiative and therefore are not held responsible or accountable for anything that happens.“

    Und deswegen haben Frauen auch wenig Probleme mit Verschärfungen im Sexualstrafrecht.

    https://allesevolution.wordpress.com/2016/07/12/wollen-frauen-wirklich-gleichberechtigung/

    Kennt man doch: man sitzt mit einer Bekannten in einer Bar. Sie sieht einen Mann der ihr gefällt und auch ohne Frauenbegleitung dort ist. Man ermutigt sie den Mann anzusprechen. Aber sie sperrt sich vollkommen dagegen. „Wenn er MICH nicht anspricht, dann hat er eben Pech gehabt.“

    oder hier sieht es in aller Deutlichkeit:

    Gefällt mir

  2. Da bin ich aber froh, daß ich diesen ungefragten Kommentar in Deutschland hhinterlasse … Woher soll ich denn wissen, ob Du ein Mann bist oder die Kommentare nicht von einer, bei Dir angestellten Frau zensiert werden (siehe Kahane, ehemals IM Zuträgerin)

    Mit anderen Worten, ein nicht gefallender Kommentar auf einer Femiseite ist Hassverbrechen!!!!

    Gefällt mir

  3. Wie geht man gegen solchen Irrsinn vor?
    Mein Vorschlag wäre ja:
    Durch exzessive Befolgung.

    Eine dortige Gruppe sollte z.B. eine Tanzveranstaltung organisieren.
    Gleich zu Beginn (NICHT im Vorfeld, erst bei der Veranstaltung) macht man dann noch mal gedankenschwer auf die neuen Regelungen aufmerksam.

    Und dann beobachtet man das Geschehen scharf. Eine viertel Stunde sollte eigentlich genügen. Jede andeutungsweise ablehnende Geste einer Frau ist ja wohl hinreichendes Indiz für ein Frauenverachtendes Verbrechen. Ab dann entfent man zügig, sehr kompromisslos und öffentlichkeitswirksam alle „kriminellen Subjekte“. Es dürften lediglich ein paar Leute übrigbleiben, die als Paar angekommen und bis dahin unter sich geblieben sind. Besonders schön allerdings dürfte der Effekt sein bei Paaren, die zusammen hinkommen, aber dann auch mal auf andere zugehen – da wird doch sicher der ein oder andere auch Frauen ansprechen, obwohl die nicht total darauf gewartet haben.
    Die werden das ganz klasse finden, wenn auf einmal ihr Partner „entfernt“ wird.

    Natürlich nicht vergessen, auch gleich die Polizei einzuschalten. Und die Presse.

    Und gaanz wichtig:
    Im Tonfall immer ganz gewichtig, ernst und vollkommen unironisch bleiben.

    Gefällt mir

  4. Die „examples“ sind ja herzalerliebst.
    Immerhin wird in den „examples“ darauf abgestelt, dass es sich um (von der Frau) „unerwünschtes“ Verhalten handeln soll. Denn das ist in der eigentlichen Definition schlicht nicht vorhanden. Danach wäre im Prinzip jeder Flirtversuch it einer Frau „weil sie eine Frau ist“ ein verbrechen. Selbst wenn die das eigentlich will.

    Könnte ein Aufgbrachter Papa oder Mama sich über einen Mann beschweren, der sich dem Töchterchen annähert (und die das auch so mag) ?

    Nach der „definition“ wäre auch das möglich.

    Erlaubt wäre eine Annäherung eigentlich nur, wenns z.B. um Arrangierte Begegnungen z.b. wegen des geldes ginge. Dann gehts ja nicht mehr um die Frau, „weil sie eine Frau ist“, sondern weils da Geld gibt.
    Das wäre demnach legal. Alles andere nicht.

    Insgesamt würd ich sagen, dass Islamische formen des Arrangements da erheblich besser abschneiden als das, was sich in den letzten Jahrzehnten als europäische Norm etwabliert hat.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s