Kritische Kritik der Kritik

Sie haben ja durchaus recht, Bischof Voderholzer, Homosexualität darf kritisiert werden und die Kritik an der Homosexualität ist noch keine Diskriminierung. Die Frage ist doch vielmehr, warum es einen Grund geben sollte, Homosexualität zu kritiseren; warum man überhaupt irgendetwas kritisieren sollte, was Menschen im gegenseitigen Einvernehmen miteinander tun, zumal, wenn Homosexualität für einige Menschen die einzig stimmige Form von Sexualität und Liebe ist.

Sie können natürlich gerne der Meinung sein, Sexualität sei auf die Weitergabe des Lebens angelegt, und ich stimme durchaus zu, dass dies ein gewichtiger Aspekt der Sexualität ist. Allerdings habe ich bereits den Standpunkt vernommen, welcher der Homosexualität abspricht, überhaupt Sexualität zu sein. Ausgehend von dieser Prämisse würde die Kritik ins Leere gehen, denn wenn Homosexualität gar keine Sexualität ist, kann man sie auch nicht dafür kritisieren, dass sie die Aufgabe der Sexualität nicht erfüllt.

Und selbst wenn man man Homosexualität als Form der Sexualität betrachtet, bemühen wir Homos uns sehr, Leben weiterzugeben, indem wir kräftig unsere Sexualität praktizieren. Es ist schließlich nicht unsere Schuld, dass ein allmächtiger Gott zwar in der Lage ist, in einem Mann das Verlangen nach einem anderen Mann zu entfachen, sich aber außerstande sieht, einen Mann zu schwängern.

I don’t like Mondays

Es war ein anstrengendes Wochenende: Lesbisch-schwules Stadtfest in Berlin am Samstag und Bespaßung von Eltern und Neffen am Sonntag. Ich habe nicht viel geschlafen und dies daher gestern abend und heute vormittag nachgeholt. Daher keinen Beitrag am Montag. Aus diesen hier, jetzt. Wenn man diesen als Beitrag anerkennt. WordPress tut das zumindest. Hihi!

Der Untergang

Soeben erreicht uns eine furchtbare Meldung:

Die Ablehnung der Homo-Ehe innerhalb der CDU, wie sie die Parteivorsitzende Angela Merkel immer wieder bekräftigt, beginnt zu bröckeln. Die CDU-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein spricht sich jetzt dafür aus, homosexuelle Partnerschaften vollkommen mit der Ehe gleichzustellen. Wie es in dem Beschluß heißt, der in einen Antrag an den Landtag mündet, sollen damit bestehende Ungleichbehandlungen beendet werden.

Pennywise 1Die Konsequenzen dieser grauenhaften Entscheidung sollten klar sein. Bald dürfen Lesben und Schwule heiraten. Mitten in Deutschland. Unser Land wird schwer an diesem Entschluss zu leiden haben. Wir sehen ja, was mit Ländern geschehen ist, welche die Ehe bereits für Homos geöffnet haben: Anarchie, Terror, allgemeine Furcht; Heteropaare, die sich nicht mehr auf die Straße trauen; die sich scheiden lassen; die keine Kinder mehr bekommen; Männer die beginnen, sich für Körperpflege zu interessieren; und Frauen, die wissen, wie man ohne die Hilfe eines Mannes ein Gurkenglas öffnet.

Frank n Furter 1Doch es geht um mehr als nur um das Überleben der Menschheit. Was uns allen droht ist die schrittweise Unterdrückung aller heterosexuellen Menschen:

´Toleranz´ und ´Akzeptanz´ und ´Vielfalt´ sind bloße Tarnbegriffe für das Ziel der Neuen Normalsexualität. Und die umstrittenen sexualpädagogischen Curricula, die jetzt der Absicht nach von den Grünen und der SPD eingeführt werden, sind, was selbstverständlich nicht offen zugegeben wird, als entscheidende Weichenstellung hin zur Neuen Normalsexualität gedacht und gemeint. Denn: wäre es nicht so, dann brauchte man lediglich im Rahmen der bisher üblichen Sexualaufklärung das Thema Homosexualität in angemessenem Umfang mit abzuhandeln, und zwar mit dem unstrittigen Ziel der wechselseitigen Toleranz. Das wäre berechtigt, und es würde völlig genügen.

Horror GrinDenn die schrittweise Normalisierung der Homosexualität durch Ehe und sexualpädagogische Curricula kann nur auf Kosten der Heterosexuellen erfolgen! Ein Nebeneinander von Homos und Heteros, gleichberechtigt und gleichgestellt, das kann es nicht geben! Wenn der Pfirsich zur Normalität im Obstkorb wird, dann wird dort eben kein Platz mehr für den Apfel sein.

Fürwahr, es ziehen dunkle Zeiten herauf, in der die Homosexualität alles bestimmen wird: Ampeln, Zebrastreifen, Ehe und Familie. Für Heteros wird kein Lebensraum mehr bleiben, sie werden fliehen müssen, in dunkel Schächte, um dort ihre kümmerliche Existenz zu fristen, sich mit den Ratten um die Brotkrumen der Regenbogengesellschaft streitend.

Und schon bald werden Eure Söhne den Lüsten Sodoms frönen…

Gay Sex

…und die Familie wird untergehen!

Farewell!

Family

Penisologie, Teil 1: Erektionswinkel

Der deutschsprachige Artikel der Wikipedia zum Thema “Penis des Menschen” ist durchaus interessant. Nicht nur, dass man das so bekannte Tatsachen lernt, wie, dass der Penis im eregierten Zustand eine durchschnittliche Länge von 12,9 bis 15 cm hat (was gleichzeitig die Mehrheit der GayRomeo-Nutzer zu Schwindlern erklärt), auch die zum Artikel gehörenden Bilder sind recht aufschlussreich.

Interessanter als die Penislänge finde ich allerdings den Erektionswinkel. Zu diesem sagt die deutschsprachige Wikipedia leider nichts, so dass man sich auf die englische Seite begeben muss.

In der aufgeführten Tabelle entsprechen 0° einem Penis, der aufgerichtet senkrecht stehend an den Bauch drückt, 90° eine vertikal nach vorn gerichteten Erektion, und 180° einem Penis der senkrecht nach unten zeigt:

Häufigkeit von Erektionswinkeln
Winkel (º)
von oben nach unten
Prozent der Männer
0–30 5
30–60 30
60–85 31
85–95 10
95–120 20
120–180 5

Meine persönliche Vorliebe erstreckt sich dabei auf die ersten beiden Männergruppen, mit Penissen, die recht steil nach oben gerichtet sind, wobei ich es umso besser finde, je steiler die Erektion ist. Leider muss man dabei feststellen, dass solche Männer einer – wenn auch starken – Minderheit angehören.

Dass erigierte Penisse für schwule Männer ein sexueller Schlüsselreiz sind, dürfte einen nicht überraschen. Umso erstaunlicher, dass diese selbst in Schwulenpornos und Amateurvideos relativ unvorteilhaft präsentiert werden. So finde ich es in höchstem Maßen unverständlich und ärgerlich, dass in einschlägigen Filmchen, Männer es zwar schaffen, gepflegt zu blasen, zu kopulieren und sich einen runterzuholen, jedoch kaum in der Lage sind, ihren eregierten Penis auch mal von der Seite zu zeigen, so dass man diesen im Verhältnis zum Körper bewundern kann.

In besonders hormonell aufgeladenen Momenten ärgere ich mich darüber besonders; so sehr, dass ich schon überlegt habe, eine Petition an den Bundestag zu richten, auf dass dieser gewisse Richtlinien ausarbeitet, wie man Penisse in pornografischen Filmen vermarktet.