Hallo Annegret…

…mit Bewunderung im Herzen habe ich Dein Interview in der „Welt“ gelesen, in der Du ebenjener mitgeteilt hast, dass Du auch „liebevolle homosexuelle Menschen“ kennst. Das finde ich total mutig von Dir, und ist für das Jahr 2015 ein wahrhaft eloquentes Bekenntnis. Es bedarf einer gehörigen Portion Schneid, dazu beizutragen, das Bild der Homosexuellen in der Gesellschaft zu nuancieren. Schließlich weiß jeder, dass Homosexuelle im Allgemeinen nicht liebevoll, sondern eher unsympathische Kotzbrocken sind. So wie ich halt.

Danke für Deinen Einsatz, Annegret!

Ich liebe Dich!

Adrian

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AKK

Es stellt sich die Frage, ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen. Wir haben in der Bundesrepublik bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau. Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen. Wollen wir das wirklich?

Äh, ja. Warum nicht? Was spräche dagegen?