Und siehe, der Sodomist wird Adam zum Konkubinat bekehren, und austrocknen die Leibesfrucht Evas!

Ist der geschätzten Leserschaft schon einmal aufgefallen, dass es nirgendwo ein Buch gibt, indem ein um die Familie besorgter Autor die heterosexuelle Mehrheit bezichtigt, Ehe und Familie auf dem Altar eines selbstsüchtigen Hedonismus zu opfern?

Dabei sollte es eigentlich offensichtlich sein, dass die Adressaten, wenn es um das Schrecknis der Auflösung von Ehe und Familie geht, eigentlich nur Heteros sein können, denn diese sind es ja schließlich, die sich dafür eignen, den Acker zu bearbeiten und den Samen für unsere kommenden Generationen zu legen.

Das Problem ist bloß – wenn man mit dem Finger auf Heteros zeigt, dann zeigt der Kulturkonservative auf sich selbst, auf seine Gattin, auf seine Kinder, auf seine Enkel, auf seine Freunde und Bekannten. Und das macht nun wirklich keinen Spaß!

Spaßiger ist es dagegen, noch ein Buch zu schreiben, indem die Verschwulung der Welt als grundlegender Faktor für den Verfall von Ehe und Familie ausgemacht wird.

Wunderbar illustriert dies der Klappentext des neuen Buches von Andreas Lombard, ein Klappentext, welcher so genial albern ist, dass ich ihn meinen verschwulten Lesern unmöglich vorenthalten kann:

Früher war die Homosexualität das Thema einer Minderheit. Heute bewegt sie ganze Massen. Die »breite Akzeptanz« kennt keine Ränder und keine Differenz. Homosexualität wurde zum Synonym für eine gesellschaftlich benachteiligte, im Kern aber authentische Leidenschaft. Diese Liebe unter Gleichen, präsentiert als ursprünglich, sexy und unkorrumpierbar, wird zum Jungbrunnen der erschöpften westlichen Gesellschaft. Gleichstellung ist sie die Brücke in eine Zukunft, in der alle Ressentiments beseitigt sind. Dieser idealen Liebe wird es natürlich an nichts fehlen, nicht an Leidenschaft, nicht an ehelichen Banden und nicht an Kindern. Sie ist immun gegen die Fährnisse des Lebens. Diese Liebe gibt es nicht. Eine Welt, in der alles gleichwertig erscheint, ist eine Welt voller Fiktionen. Sie umstellen die letzten Wahrheiten: Die Unabdingbarkeit der traditionellen Familie, das Kind als Frucht der natürlichen Zeugung, den Unterschied als Fundament unseres Daseins. Das alles sollen wir vergessen. Die Emanzipation der Homosexuellen führt von der sexuellen Revolution zur Industrialisierung der Liebe, in eine Zukunft, die aus dem Labor kommt. Dieser »Fortschritt« geht uns alles an. In seinem nachdenklichen und umsichtigen Essay stellt Andreas Lombard die existentiellen Fragen nach dem gelingenden Leben und der Zukunft des Abendlandes. Auf sexuelle Hysterie gibt es für ihn nur eine Antwort: Das Lob des »kleinen« Glücks, das in Wahrheit das große ist.

Grandios, nicht wahr? Soviel geistlose Nichtigkeit wird nur noch übertroffen durch das Elaborat der ersten Rezension auf Amazon, geschrieben von „Happyx“, den man anmerkt, dass er nach Lesen von Lombards Pamphlet nicht mehr ganz so happy war. Denn die Dunkelheit, sie ist rosafarben.

Meine Erlebnisse mit Homosexualität geht auf eine versuchte Vergewaltigung zurück.

Natürlich. Ich hatte auch nichts anderes erwartet!

Ich stehe dieser Präferenz emotional also negativ gegenüber, weiß aber trotzdem, dass man niemand über einen Kamm scheren kann. Gewalt gibt es überall.

Und obwohl es überall Gewalt gibt, steht „Happyx“ der Heterosexualität emotional nicht negativ gegenüber, obwohl es doch auch Vergewaltigungen unter Heteros gibt. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Ich habe heute auch homosexuelle Freunde, völlig selbstverständlich.

Was mir nicht ganz einleuchtet, denn wenn ein Mensch einen Charakterzug aufweist, dem ich emotional negativ gegenüberstehe, wäre meine  Freundschaft zu ihm alles andere als selbstverständlich.

Und ich habe Freundinnen, die Homosexuelle zu Freunden haben, die mit ihrer Treue, Sorgfältigkeit und Anhänglichkeit immer gut gefahren sind. Kurzum: Homosexuelle sind Menschen wie Du und ich, in allen denkbaren Bandbreiten.

Aber, dennoch muss er jetzt unbedingt folgendes loswerden, denn es kann nicht sein, dass es ihm als Hetero unmöglich gemacht wird, eine Partnerschaft einzugehen, zu heiraten und eine traditionelle Familie zu gründen. Das kann einfach nicht sein!

In der Öffentlichkeit allerdings sind Homosexuelle heute im Überschwang ihrer Leidenschaft ein Symbol für Omnipräsenz und Rechtleitung – von Mode bis Musik, von Moderator bis Mami.

Und Heteros fristen ein Dasein in der Kanalisation der Gesellschaft, verachtet, verfemt, diskriminiert – ohne Hoffnung auf Besserung, Liebe und Glückseligkeit. Das darf einfach nicht sein!

„Immer mehr Bundesländer fangen an, Schulkindern unter dem Vorwand der Antidiskriminierung Polygamie, Samenspende, Leihmutterschaft, Homo- und Transsexualität als normal und gleichwertig zu verkaufen und dadurch die Kinder in ihrer mehrheitlich geordneten Herkunft zu verunsichern.“ (S 41/42)

Und das kann einfach nicht sein, denn wo kämen wir hin, wenn jeder, völlig selbstverständlich homosexuelle Freunde hätte?

Es gibt heute Psychiater, die Pornosüchtige nicht behandeln wollen, weil sie sagen, dass Porno doch toll sei,

Einwand 1: Porno ist toll…

es gibt Lehrpläne, die 15-Jährige einen Großstadtpuff einrichten lassen, mit allen notwendigen Spielzeugen für zu erwartende Zielgruppen

Einwand 2: Es kann nie schaden, wenn Jugendliche Grundzüge des Geschäftslebens lernen…

– unsere Gesellschaft zerstört ihre Grundlagen der Familien in völliger Verkennung der damit eintretenden Wirkungen.

Einwand 3: Ähm, nein! Die Grundlagen der Familien könne nur dann zerstört werden, wenn Heteros – immerhin 95 Prozent der Gesellschaft – kein Interesse mehr an Ehe und Familie haben. Nur dann.

Alle, die sich gegen die vorbehaltlose Anerkennung aller abseitigen Sexualpräferenzen wehren (man bedenke auch die globale Durchsetzung frei floatender Sexualität der Vielfalt in islamischen Ländern) werden heute als reaktionär gebrandmarkt, die Keule rechtgeleiteter Triebabfuhren der Vielfalt trifft den Kern traditioneller Familien hart und führt zu seelischer Instabilität größten Ausmaßes.

Nimmt man diese Prämisse ernst, sollte „Happyx“ schnellstmöglich die völlig selbstverständliche Freundschaft zu Schwulen beenden. Tut er es nämlich nicht, ist er selbst Teil des von ihm aufgeworfenen Problems.

„Die Unfruchtbarkeit der Homosexuellen mündet nach Borchardt in irgendeine Form der Travestie. Dazu scheint mir auch die stolze, aggressiv-sexuelle Ausstrahlung zu zählen, mit der sich schwule Paare in fast allen Großstädten präsentieren und jedem mitteilen, dass sie so unantastbar geworden sind, wie kein normaler Mensch es je sein kann.“ 

Okay, wenn mir irgendjemand die Großstadt nennen kann, in der sich schwule Paare in einer aggressiv-sexuellen Ausstrahlung präsentieren und jedem mitteilen, dass sie so unantastbar geworden sind, wie kein normaler Mensch es je sein kann, möge er mit bitte Bescheid geben, damit ich einen Umzug dorthin planen kann.

Denn Tatsache ist: Die einzigen, die sich in einer aggressiv-sexuellen Ausstrahlung präsentieren und jedem mitteilen, dass sie so unantastbar sind, wie kein normaler Mensch es je sein kann, das sind Heteros. In jeder Stadt, in jedem Dorf, überall, beständig, Tag und Nacht, sogar an Feiertagen. Und ich würde das nicht mal als Vorwurf sehen, aber hey, wird reden hier immerhin über die Grundlagen unserer Gesellschaft, und sollten Heteros ihre sexuelle Obsession da nicht besser zu Hause ausleben, und fleißig Kinder machen, damit die Familie und das Abendland fortbesteht?

Wir tauchen in diesem Buch ein in eine Vielzahl von homoerotischen, aufwendigen, im Kern doch lieblosen, auf Triebabfuhr gerichteten Tatsachen, die durch psychoanalytische Erhellungen mehr als spannend zu lesen sind.

Das glaube ich sofort, und bin zuversichtlich, dass insbesondere das Geschlechtsorgan von „Happyx“, beim Lesen über die Umtriebe der Sodomiten eine gewisse Spannung nicht vermissen ließ.

Wer also will die totale Verschwulung?

Ich will!

Im Ernst niemand! Nicht einmal Homosexuelle.

Äh, nein, ich bin einer dieser Homosexuellen, und ich sagte doch gerade, dass ich das will!

Die Trennung zwischen Sexualität und Fortpflanzung wird grandios scheitern, ihre fehlende Substanz liegt jedem offenbar, der beginnt nachzudenken.

In gewisser Weise ist das der lustigste Satz der gesamten Rezension, denn es ist ja gerade der ungeheure Erfolg der Trennung von Sexualität und Fortpflanzung, die dazu geführt hat, dass Kulturkonservative sich überhaupt Gedanken um das Verschwinden von Ehe und Familie machen müssen.

Aber es ist nun mal wie es ist: Trennung von Sexualität und Fortpflanzung, daran ist allein die Verschwulung schuld. Heteros haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Wie immer.

Von der Zumutung homoerotischer Infamie für das Seelenheil nicht-feministischer Kämpfer der Privatsphäre zum Schutze der Intimsphäre unserer Kinder

Man kann machen, was man will. Manche werden niemals müde. Dazu gehört auch der „Nicht-Feminist“, der eine Verlinkung auf einen seiner älteren Beiträge zum Anlass für einen neuen Beitrag nimmt, indem er sich wundert, warum Homos sich nicht endlich mit ihrer Existenz als gesellschaftliche Randgruppen zufrieden geben.

Okay, ich versuch es noch einmal zu erklären:

In einem sehr alten Artikel der Kehrseite habe ich mich explizit mit der wissenschaftlichen Definition des Begriffes “Sexualität” auseinandergesetzt, da dieses Thema in den letzten Jahren eine politische Dimension angenommen hat. Obwohl es eines der intimsten zwischenmenschlichen Angelegenheiten ist, ist es gerade zu infam, wie dieses Thema von der Politik für erzieherische Maßnahmen instrumentalisiert wird. Wenn ich mich recht erinnere, waren es gleichgeschlechtliche Aktivisten, die ihre intimen Angelegenheiten heraus auf die Straße gezerrt haben. In beispiellosen Kampagnen auf medialer und politischer Bühne sind die Anliegen dieser Randgruppe in der Öffentlichkeit beworben worden.

Der Nicht-Feminist tut hier gerade so, als wäre die gesamte Menschheitsgeschichte für Homos immerzu Friede, Freude, Eierkuchen gewesen, als hätte es niemals ein Veranlassung gegeben, unsere intimen Angelegenheiten auf die Straße zu zerren. Selbstredend hat man uns immerfort akzeptiert, hat uns niemals politisch verfolgt, hat unsere Liebe, unsere Erotik (Sexualität schreibe ich hier bewusst nicht, denn laut Ansicht des Nicht-Feministen haben Homos keine Sexualität), unsere Beziehungen niemals infrage gestellt, hat uns stets mit dem gleichen Respekt behandelt, den Heterosexuelle selbstverständlich für sich in Anspruch nehmen, wenn es um deren intimen Angelegenheiten geht.

Damals wie heute vertrete ich die Auffassung, dass es niemanden etwas angeht, was zwei erwachsene Menschen in gegenseitigem Einvernehmen zu tun gedenken, so lange diese Taten keine strafrechtlichen Aspekte berühren.

Eine kryptische Aussage, die mich nicht vollständig zufrieden stellen kann, weil sie nichts darüber aussagt, wie der Nicht-Feminist zum Beispiel über Homos im Iran denkt, da deren Leben dort sehr wohl strafrechtliche Aspekte berührt.

Da homoerotisch veranlagte Menschen in diesem Land keinerlei juristische Konsequenzen für ihr Tun befürchten müssen, sehe ich auch keinen Grund für diese Menschen sich in ihrer gewohnten Manier diskriminiert zu fühlen.

Wenn aber heterosexuelle Menschen in diesem Land mehr tun dürfen, als homoerotisch veranlagte Menschen – heiraten, adoptieren, ihre intimen Angelegenheiten in die Öffentlichkeit zerren, ohne dass der Nicht-Feminist deshalb kritische Beiträge schreibt – , wieso sollten sich letztere dann nicht diskriminiert fühlen?

Wenn diese Privatangelegenheiten einer gesellschaftlichen Randgruppe sogar in die Schulen getragen und allumfassend in die Lehrpläne eingebunden werden soll. Spätestens dann ist dieses Thema eben keine einvernehmliche Angelegenheit zwischen zwei Erwachsenen mehr, sondern ein Politikum.

Bis auf den Aspekt mit der „Randgruppe“ könnte der Nicht-Feminist das Gleiche über Heteros schreiben. Wenn deren Privatangelegenheiten  sogar in die Schulen getragen und allumfassend in die Lehrpläne eingebunden werden soll  – was bereits geschehen ist – spätestens dann ist dieses Thema eben keine einvernehmliche Angelegenheit zwischen zwei Erwachsenen mehr, sondern ein Politikum.

Hat nun eine Randgruppe weniger Rechte als die Mehrheit?

Wenn hier von Eltern Kritik auf die Straße getragen wird, betrifft diese nicht die Privatangelegenheiten der Schwulen und Lesben, sondern die der von solchen Eingriffen in die Intimsphäre betroffenen Kinder.

Kein Mensch hat sich um meine „Intimsphäre“ gekümmert, als mir in der Schule beigebracht wurde, wie man ein Kondom über den Penis zieht, damit man ihn dann sicher in die Mumu eines weiblichen Wesens stecken kann…

Und ja, ich glaube, dass gerade in unserer heutigen Zeit, in der  Sexualität und Eotik allgegenwärtig ist, es wichtig ist, bereits Kinder, ab einem angemessenen Alter, über Sexualität und Erotik aufzuklären. Und sei es alleine deshalb, weil einige dieser Kinder später homoerotisch leben werden.

Nicht die Tatsache, dass es gleichgeschlechtliche Neigungen gibt steht zur Kritik. Auch die intimen Betätigungen der Homoerotiker hat vor der massiven politischen Einflussnahme ihrer Lobbygruppen auf die Schulbildung kaum einen interessiert. Den Demonstranten gegen den Bildungsplan 2015 ist es, genau wie mir persönlich, vollkommen egal was andere Menschen privat tun. Das geht keinen etwas an!

Und dennoch richten sich weder der Nicht-Feminist noch die Gegner des Bildungsplans gegen eine heterosexuelle Indoktrinierung von Schülern.

Wenn man jedoch ein solches Thema wie die Sexualität in den Lehrplan an Schulen einbaut, sollte das auf eine Weise geschehen, dass die maßgeblich davon Betroffenen (Kinder und deren Eltern) im Einvernehmen mit dem Bildungstr[ä]ger sind.

Und da Homosexualität keine Sexualität ist, braucht sie im Sexualkundeunterricht der Schule auch nicht berücksichtigt werden. Denn ob Peter sich mit 14 in einen Jungen verliebt; dass er versucht, dieses Gefühl einzuordnen; sich darüber bewusst wird, dass er eine „Randgruppe“ ist, und schlussendlich mit Jerome ohne Kondom Analverkehr betreibt, das ist alleine seine Privatsache und geht niemanden etwas an. Denn solange Saskia und Ramon sexualkundlich gebildet werden, auf das sie in ihrem Ehebett fleißig für schwäbischen Nachwuchs sorgen, brauchen uns Peter und Jerome mit ihrer randständigen Homoerotik nicht zu interessieren.

Als Hinweis darauf, dass die emotionalen und irrationalen Ansichten der Buchstabenmenschen keinen Eingang in die Lehrpläne von Bildungseinrichtungen finden sollten, sei auf folgendes Zitat aus dem Schwulemiker-Blog verwiesen:

“Und selbst wenn man man Homosexualität als Form der Sexualität betrachtet, bemühen wir Homos uns sehr, Leben weiterzugeben, indem wir kräftig unsere Sexualität praktizieren. Es ist schließlich nicht unsere Schuld, dass ein allmächtiger Gott zwar in der Lage ist, in einem Mann das Verlangen nach einem anderen Mann zu entfachen, sich aber außerstande sieht, einen Mann zu schwängern.” (Hervorhebungen: Die Kehrseite)

Ein polemisch-heiteres Zitat meinerseits muss jetzt also als Beleg dafür herhalten, dass der Bildungsplan falsch ist? Ich persönlich finde dieses Zitat  außerordentlich gut, zumal es sich – selbstredend dem Alter der Schüler angemessen – für den Religions- und den Sexualkundeunterricht gleichermaßen eignet.

Niemand wird in unserer Gesellschaft wegen dieser Neigungen diskriminiert, ganz im Gegenteil.

I beg to differ.

Heute genießen die gleichgeschlechtlich Geneigten eine Vorrangstellung in den gehobenen gesellschaftlichen Kreisen, allein aufgrund dieser Neigung.

Mag sein, ich zum Beispiel bewege mich allerdings nicht in gehobenen gesellschaftlichen Kreisen. Und auch der Bildungsplan ist nicht alleine zur Lektüre für gehobene gesellschaftlichen Kreise gedacht.

Bei einem Coming-Out bekommen sie automatisch den Nimbus der Unangreifbarkeit verpasst

Klaro. Insbesondere wenn man in Köln-Chorweiler oder Berlin-Marzahn Hand in Hand mit seinem Freund spazieren geht. Aber selbst schuld, warum tragen wir unsere privaten Intimitäten auch in die Öffentlichkeit? Tun Heteros ja auch nicht, oder?

und sind auch gegen sachliche Kritik in anderen Bereichen immun. Kaum jemand hat es zum Beispiel gewagt Klaus Wowereit wegen seiner kommunalpolitischen Verfehlungen anzugreifen, um nur ja nicht in den Verdacht der “Homophobie” zu geraten.

Auch das ist natürlich falsch, denn gerade in den letzten Jahren seiner Amtszeit ist die Beliebtheit Wowereits massiv gesunken, wurde er massiv kritisiert, insbesondere im Zusammenhang mit dem Berliner Flughafen-Desaster.

Eines sei über Regenbögen noch gesagt. Man kann sie nur sehen wenn Regen und Sonne zusammenkommen. Und sie sind sehr schnell vergänglich.

Ich betrachte das jetzt mal als ein Hoffnungsseufzer über die kommenden Zeiten, in denen sich Heteros nicht mehr mit frechen Randgruppen herumschlagen müssen, die ihre Erotik schamlos in die Öffentlichkeit tragen, ohne an die Intimsphäre der Kinder zu denken.

Wenn es anders gemeint sein sollte, darf mich der Nicht-Feminist gerne aufklären.

Gott als Arbeitgeber

In den USA spielt sich momentan eine Posse ab, die ich mit einer Mischung aus Ärger und Amüsement zur Kenntnis nehme. Im Bundesstaat Kentucky weigert sich eine Angestellte des öffentlichen Dienstes, Kim Davis, seit mehreren Wochen, Ehelizenzen auszustellen, obwohl genau dies Teil ihres Jobs ist. Sie tut dies auf der Basis ihres religiösen Anschauung, welche es nicht erlaube, eine Ehe zwischen Personen gleichen Geschlechts gutzuheißen. Mittlerweile hat das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten bestimmt, dass Davis Ehelizenzen ausstellen muss. Sie weigert sich dennoch standhaft und beruft sich weiterhin auf die Autorität von Gott, der sie unterstellt sei.

Nun mag man sich wundern, warum man die Dame nicht einfach entlässt. Immerhin weigert sie sich nicht nur, ihren Beruf nachzugehen, nein sie stellt sich sogar explizit gegen ihren Arbeitgeber und gegen die Gesetze des Landes für das sie tätig ist, sondern auch gegen die Bürger der USA. Sie scheint offenbar nicht zu begreifen, dass sie nicht für Gott arbeitet, sondern für die Regierung Kentuckys und der Vereinigten Staaten von Amerika. Gott zahlt ihr kein Gehalt, es sind die Steuer zahlenden Bürger. Und genau diesen verweigert sie Ehelizenzen. Im Grunde genommen ein ungeheuerlicher Vorgang.

Dummerweise werden Angestellte des öffentlichen Dienstes in Kentucky gewählt, so dass man Davis nicht einfach entlassen kann. Man muss sie entweder abwählen oder sie durch ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch aus ihrer Position entfernen. Letzteres ist allerdings ein langwieriger, mühevoller Prozess, zu dem sich der konservative Südstaat Kentucky bislang nicht durchringen konnte. 

Diese Geschichte macht einmal mehr deutlich, wie absurd das Konzept der Religionsfreiheit als Philosophie ist; absurd in dem Sinne, dass der eigene Glaube wichtiger als alles andere sei, solange man nur Gott als Autorität zitieren kann. Man stelle sich vor, ein Jude würde in einer Metzgerei arbeiten und sich auf der Basis seiner Religion weigern, Schweinefleisch zu verarbeiten. Oder man denke sich eine Muslima in einem Bekleidungsgeschäft, die Gotts Autorität anruft um ihr „Recht“ durchzusetzen, keine Dessous zu verkaufen.

Wenn das alles akzeptabel sein soll, erfinde ich demnächst meine eigene Religion. Und diese wird besagen, dass mein Gott es mir während meiner Arbeitszeit vorschreibt, jede Stunde eine Pause von 45 Minuten einzulegen.

Kim Davis ist übrigens bereits zum vierten Mal verheiratet. Dagegen hatte Gott offensichtlich nichts zu sagen.

Lose straight

Aus Seattle erreicht uns eine Meldung, die lustig und in ihrer Idiotie tragisch zugleich ist.

Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hat, dass die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet werden muss, fühlte sich Blogger Anthony Rebello in seinen Rechten als Hetero verletzt. So sehr, dass er ein Zeichen setzen wollte, mit der ersten Straight-Pride-Parade der Stadt:

„in the name of equality [and] equal rights … to celebrate our right to be heterosexual, and to encourage younger heterosexuals that they should be proud of their heterosexuality.“

Der Erfolg ließt allerdings zu wünschen übrig, denn obwohl es über Facebook 169 Zusagen gab, wa Rebello letztendlich der einzige Teilnehmer. Was allerdings auch nicht verwundern sollte, denn inwiefern wird das Recht irgendeines Menschen auf Heterosexualität mit Füßen getreten? Gibt es ein Eheverbot für Heteros? Ein Adoptionsverbot für Heteros? Ein Blutspendeverbot für Heteros? Kann man gefeuert werden, weil man Hetero ist? Werden heterosexuelle Paare, die in der Öffentlichkeit Händchen halten, doof angemacht, bespuckt oder gar zusammengeschlagen? Muss sich irgendjemand dafür rechtfertigen, dass er Hetero ist?

„Gay Pride“ ist das Eintreten für gleiche Rechte. Man beachte aber, was der Auslöser für Rebellos „Straight Pride“ gewesen ist: der Umstand, dass Homos mit der Ehe nun die gleichen Rechte haben wie er. Sein „Pride“ konstituiert sich also aus einer empfundenen Höherwertigkeit seiner selbst. Seinen „Pride“ bezieht er aus der Diskriminierung anderer Menschen.

Was für ein armes Würstchen!

„Ich würde mir eine Normalisierung der Homosexualität wünschen“

Der geschätzte Leser „Nachtschattengewächs“ hat einen schönen Kommentar geschrieben, der meines Erachtens formidabel das Konzept von Toleranz und Akzeptanz beschreibt, und einen Wunsch zum Ausdruck bringt, wie eine Gesellschaft Homosexualität behandeln sollte. Ich habe mir hierbei die Freiheit genommen, bestimmte – für mich besonders wichtige – Passagen fett hervorzuheben:

„Damit weiss ich immer noch nicht wie er auf die Idee kommt man wolle die ‘Zwangsheterosexualität’ durch Homosexualität als ‘neue Normalsexualität’ ersetzen. Ich gebe ja zu dass ich schon die eine oder andere Radfem in die Richtung habe lästern hören, aber das ist meiner Meinung nach als politische Absicht in etwa so glaubhaft wie Femdom-Phantasien aus der Kink-Ecke. Die haben es auch oft mit Emaskulation und Zwangshomosexualität. Prima Comedy-Material, und sicher aufregend wenn man in die Richtung geht, aber weder praktikabel noch von einer signifikanten Menge von Leuten tatsächlich gewünscht.

Zwangsheterosexualität ist, denke ich, mehr ein politisches Schlagwort. Es herrscht zwar immer noch ein starker sozialer Druck homosexuelle Neigungen nicht auszuleben, aber zum Glück ist es nicht mehr strafbar und es wird langsam gesellschaftsfähiger. Trotzdem ‘schwul’ ist immer noch ein beliebtes Schimpfwort.

Ok. Widerspruch? Eigentlich ja. Aus zwei Gründen: Erstens weil ‘gegenseitige Toleranz’ im Sinne von Duldung, mir zu kurz greift. Der Bestand der Duldung wäre ja schon, als Beispiel, mit der Einstellung des Herrn Gabalier erfüllt, der uns Schwule ja gar nicht vom schwulem Zusammenleben abhalten will, solange er uns bloß nicht sehen muss.

Mir ist natürlich klar, dass ich nicht von jemandem verlangen kann dass er seine wie auch immer geartete Abneigung gegen Schwule ablegt und uns jetzt toll findet. Genauso wenig wie ich von jemandem verlangen kann der Türken oder Chinesen für irgendwie eklig hält, seine leicht rassistisch Einstellung abzulegen. Es ist aber, denke ich, hierzulande weitgehend Konsens, dass mein chinesischer Kollege auch von diesem Menschen trotzdem mit Respekt und der angemessenen Höflichkeit behandelt werden sollte, unabhängig davon was der jetzt generell von Chinesen hält.

Das heißt, ich wäre mit dem weiten Halbsatz glücklicher wenn er ‘…und zwar mit den unstrittigen Zielen wechselseitiger Toleranz und gegenseitigem Respekts’ lauten würde.

Zum Zweiten denke ich dass eine Beschränkung auf den Sexualkundeunterricht den kulturellen Aspekt unterschlägt, der doch einen wesentlichen Teil der viel beklagten Heteronormativität ausmacht.

Ich würde mir eine Normalisierung der Homosexualität wünschen. Normalisierung hier bitte nicht als Setzung einer Norm missverstehen. Die Idee ist einfach der Sache den Ruch des Außergewöhnlichen, Verdächtigen und Abweichlerischen zu nehmen. Ich würde es begrüßen, wenn der Umstand, dass jemand sich eher in gleichgeschlechtliche Partner verliebt (oder sich entgegen seines oder ihres Geschlechtsrollenbildes verhält und präsentiert) und das auch selbstverständlich zeigt, nicht mehr Aufregung und sozialen Druck erzeugen würde, wie der Umstand dass jemand natürlich rote Haare hat.

Wenn wir eine solche Normalisierung als Teil des gleichberechtigten Erziehungsauftrags der Schule anstreben, dann wäre es hilfreich, wenn Homosexuelle nicht nur in dem Medien sondern auch in den Lehrmaterialien als selbstverständlich dargestellt werden. Das hieße z.B. eben auch dass Klein-Erna bedarfsweise auch mal mit Papa und Papa zum Jahrmarkt geht, in den Leseübungen, oder das Miss and Miss Smith eventuell auch mal die Hochzeit ihres Sohnes Kevin mit seinem Mann vorbereiten. Nicht ausschließlich oder auch nur mehrheitlich, sondern eben auch. Und das ginge über die vorgeschlagene ‘Abhandlung im angemessenen Umfang’ wohl hinaus.

Almdudelei

Andreas Gabalier, seines Zeichens Schlagersänger aus der Ostmark, mag Schwule nicht. Ich sage das frank und frei wie es ist, denn wer im Jahre 2015 noch Sätez sagt, wie die folgenden, der muss etwas gegen Schwule haben:

Ich kenne sogar drei schwule Pärchen, zwei beim Fernsehen, eins privat. Ich finde nur, dass man diese Sexualität nicht ganz so breit in der Öffentlichkeit austreten muss. Aus Respekt unseren kleinen Kindern gegenüber. Die sollten sich doch ihr eigenes Bild von Sexualität machen, wenn sie alt genug sind. Und nicht unbedingt auf dem Weg in den Kindergarten die Pudelnackerten auf den großen Plakatwänden sehen.

Vielleicht habe ich die Ostmark bislang unterschätz, aber wenn in diesem Land tagtäglich Pudelnackerte auf großen Plakatwänden zu sehen sind, die auch noch mit Homosexualität assoziiert werden können, wird es Zeit über einen Umzug nachzudenken.

Selbstredend übertreibt Gabalier maßlos, denn ich wette, dass man in Österreich in der Öffentlichkeit genau so oft mit Homosexualität konfrontiert wird, wie in Deutschland: nämlich fast gar nicht. Dass Homosexuelle ihre Sexualität immerfort öffentlich machen, ist eine der schamlosesten Lügen, zumal angesichts der Dichte alltäglicher Begegnungen sich abknutschender und befummelnder Heteropärchen.

Gabalier ist schwulenfeindlich, weil er von Homos erwartet, ihre Sexualität zu mäßigen, während er selbst keinerlei Problem hat, die Welt mit überbordener Sexualität zu konfrontieren und sie immerfort in der Öffentlichkeit auszutreten. Man schaue sich nur die Texte seiner schwülstigen Schlagerschmonzetten an:

Ich lass die sonne für dich scheinen
weil du mein herz mit liebe erfüllst
durch dich ist mei lebn vollkommen
weil ich mich in dir wiederfind

für mich bist du alles im leben
trag dich tiefin meinem herzen drin
berührst mich ich lebe und ich liebe dich
bedingungslos gebe ich mich deiner hin

liabst du mich so wie ich dich
ja dann halt mich ganz fest
ich werde da sein für dich
du bist und bleibst das leben für mich
mein herz schlagt nur für dich

durch dich hab ich gelernt zu lieben
ich vertrau mich dir an wie ein kind
bei dir fühl ich mich geborgen
wenn ich mich in deinen armen liegen find

wie der sommer seine sonne
die die herzen erwärmt brauch ich dich
so brauch ich dich
wie man einen menschen nur lieben kann
liebe i dich

Ja, ich weiß, Ihr habt vor kurzem gegessen, aber die Welt muss erfahren, was für ein Lustmolch und Sex-Advokat Gabalier ist:

wie du lachst und was du mit mir machst
in meine augen schaust mir grenzenlos vertraust
wie du gehst und dich bewegst
tag und nacht da könnte ich dich anschauen irgendwie

so was liabs so was liabs wie di
das gibts sicher nie nie mehr auf der welt
so was liabs so was liabs wie di
für immer du und i
du bist alles was ich will

nur bei dir fühl i mi daheim du gibst mir deine liebe
wie es sonst niemand kann
für alle zeit für immer du und i
und ich spür irgendwie dass ich mein herz verlier
i steh auf di

nichtnur weil du bist wie du bist
wenn du bei mir bist
sondern weil ich bin wie ich bin
wenn ich bei dir bin

Und bevor wir alle über dem Klo hängen, hier der abschließende Beweis, dass Gabalier ein homophober Heuchler ist, der Homos nicht gönnt, was er selbst für sich in Anspruch nimmt:

Auf an bankerl sitzt a mäderl und des hot a so a freid
mit ihre knackig siaßn wadln in an kurzn dirndlkleid
ihre rot lackiertn zecherl san von schneegleckerl umgebm
für an gstandnen liabm buam tät sie anfoch olles gebm

Und schon kummt a fescha kampl an dem bankerle vorbei frogt des mäderle du is des platzerl nebm dir noch frei
mit ihre aufidrahtn wimpern
sogt sie lochend owa kloar
kriagt zwa apfelrote wangerl und er flüstert ihr ins ohr

Fesche madl brauchn flotte buam hollero
zum zuwadruckn liabm und zum gspiarn
wei ma euch bussl wenns es brauchts vom kopf bis zu di fiaß
jo mei gott seids es feschn madln siaß

Des kloane mäderl war nix gschamig und setzt sich auf den buam drauf
und sie mocht des erste knopferl von ihrm engen bluserl auf
nimmt des rosarote spangerl aud die zopferlgflochtnen hoar
do fangt ihr herzerl an zum schlogn wei er flüstert ihr ins ohr

Fesche madl brauchn flotte buam hollero
zum zuwadruckn liabm und zum gspiarn
wei ma euch bussl wenns es brauchts vom kopf bis zu di fiaß
jo mei gott seids es feschn madln siaß

Da haben wir’s: Öffentlich zelebrierte Heterosexualität, jugendfrei, und für Kinderohren frei zugänglich, schamlos zelebriert von einem Hallodri, der sein Zipfel nicht in der Lederhose lassen kann.

Warum man Heteros schwul machen sollte – wenn man denn muss

Sollte man irgendwann herausfinden, was die Ursachen der sexuellen Orientierung sind, wird das die Menschheit beeinflussen und ganz sicher wird es Folgen für diejenigen Menschen haben, die selbst schwul bzw. lesbisch sind.

Machen wir uns nichts vor: Schon jetzt, in einer Zeit wo kein Mensch auch nur den blassesten Schimmer davon hat, warum manche Menschen eher auf Frauen und manche eher auf Männer stehen, gibt es genügend Personen, deren einziges Ziel es ist, die Homosexualität vom Antlitz der Erde zu tilgen. Im Allgemeinen begründen sie dieses Anliegen religiös, geben sich über alle Maßen menschenfreundlich, differenzieren zwischen dem guten Menschen und dessen böser sexueller Veranlagung und weisen einen dann in Therapien ein, in denen man unter Aufgabe seiner Menschenwürde so lange Gehirn gewaschen wird, bis man anschließend wie ein Zombie der Heterosexualität über die Erde wandelt.

Solche Aktionen zur Eliminierung des Homosexuellen haben allerdings den Vorteil, dass sie den Menschen in seiner physischen Existenz unangetastet lassen. Nicht alle sind so generös. Ob Islamisten, Nazis, Rastafaris, Rapper, Machos, es gibt genug Personen, die dem schwulen Menschen an sich kein Lebensrecht auf Erden zugestehen wollen und dieses mittels Scharia, Lynchjustiz, Klappmesser oder Springerstiefel durchzusetzen bereit sind.

Schwule vor sich selbst zu schützen ist sowieso ein Anliegen, dass von homophober Seite immer wieder gerne kolportiert wird. Homosexuelle erscheinen in dieser Sichweise nicht selten als erste Opfer ihrer sexuellen Orientierung: Aids, Depressionen, höhere Selbstmordraten – ach würden die Schwulen doch nur einsehen, dass ihnen ihr Schwulsein nur Kummer und Leid einbringt. Vom Kummer und Leid welches sie ihren Eltern zufügen gar nicht erst zu reden. Dass man Kinder unter diesen Umständen vor der Homosexualität schützen müsse, versteht sich dann von selbst.

Homosexuelle werden immer eine Minderheit bleiben und das alleine ist schon ein Garant dafür, dass es immer Vorurteile und Hass gegen sie geben wird, ganz gleich wie liberal unsere Gesellschaft sich entwickeln mag, ganz gleich wie viel Aufklärungsarbeit man leistet, ganz gleich ob irgendwann alle Eltern damit rechnen werden, dass ihr Kind sich als Homo herausstellen könnte. Homophobie kann man eindämmen, eliminieren wird man sie nie.

Und aprops Eltern: Jede Mutter, jeder Vater will ein heterosexuelles Kind. Niemand will ein lesbische Tochter oder eine schwulen Sohn. Und selbst diejenigen Eltern, welche die Homosexualität ihres Kinders nebst seiner Partnerschaft vollkommen akzeptieren, würden erleichtert aufatmen, sollte der Sohn dann irgendwann doch eine Frau mit nach Hause bringen. Es wäre absurd zu träumen, etwas anders anzunehmen.

Und weil das alles so ist, ist garantiert, dass die Erkenntnis der Ursachen der sexuellen Orientierung zwangsläufig zu Versuchen führen wird, Homosexualität zu verhindern. Ob das gelingt ist fraglich angesichts der Komplexität, welche den Mechanismen der Sexualität offenbar zugrunde liegt. Sollte es aber dennoch irgendwann gelingen, wird es Homosexualität als gesellschaftlich sichtbare Lebensweise nicht mehr lange geben. Sie wird erneut als Krankheit, als zu behandelndes Übel angesehen werden.

Doch bevor die Homosexualität endgültig eliminiert wird, werdeich Euch Heteros mein persönliches Versprechen geben:

Wenn Ihr, in ferner Zukunft, tatsächlich ein Business ins Leben ruft, dass aus uns Homos richtig authentische Heteros macht, bedenkt: Umgekehrt geht’s auch. Und ich für meinen Teil hätte ebenso wenig Bedenken, die Welt zu verschwulen, wie Ihr, sie zu heterosexualisieren.