Liebe Muslime, ich muss Euch mal was sagen

Liebe Muslime,

mich juckt es bereits seit längerer Zeit in den Fingern, Euch etwas mitzuteilen, was mir im Grunde genommen seit dem 11.  September 2001 auf der Seele brennt, als sich Eure Religion zum ersten mal mit voller Wucht in das Bewusstsein der westlichen Welt gebrannt hat.

Vor dem 11. September habe ich Euch nicht allzu ernst genommen, Ihr wart zu diesem Zeitpunkt nichts weiter als einer von vielen Religionsanhängern auf dieser Welt, verteilt hauptsächlich in Ländern und Gesellschaften, die es mit Menschenrechten, Demokratie und Wohlstand nicht allzu ernst nehmen. Weit weg, unbedeutend, Dritte Welt halt.

Selbstverständlich habe ich Euch diese Defizite nicht übel genommen, denn was soll schon aus Gesellschaften werden, deren Bewohner fünf Mal am Tag zu einem unsichtbaren Zauberer beten, auf dass der ihnen ihre menschlichen Taten vergibt und es möglichst gut mit ihnen meint? Wer derlei Bräuche pflegt, sollte sich nicht wundern, wenn Bildung und Wissenschaft vernachlässigt werden und die Gesellschaft alsdann im Sumpf von Degeneration und Stumpfsinn vor sich hin wabert.

Doch, wie gesagt, ich nehme Euch das nicht übel, denn Euren Glauben an den großen unsichtbaren Zauberer im Himmel, habt Ihr von Euren Eltern so wie die es von deren Eltern haben, die es widerum von deren Eltern haben, bis wir irgendwann bei Mohammed angelangt sind, der eines Tages in der Wüste Besuch von einem Engel bekommen hat, weil Allah, aus irgendwelchen Gründen der Meinung gewesen ist, dass zwei von ihm offenbarte Glaubenslehren noch nicht ausreichend sind und die Menschheit unbedingt noch ein drittes Mal hören müsse, wie spitze Allah doch ist und was er von uns Menschen so alles erwartet.

Es ist also eine Sache in Ländern aufzuwachsen, wo man die Lehren des Islam gleichsam mit der Muttermilch aufsaugt, zumal man dort, wo viele Muslime auf einem Haufen wohnen, ja nicht mal eben so dieser Religion abschwören darf, weil Allah das nicht gerne sieht und dessen Anhänger sich dann verpflichtet fühlen, dem Islam Abtrünnigen mittels Schwert oder Strick klar zu machen, dass man den Islam nur über die eigene Leiche verlassen darf. Wer kann Euch also übel nehmen, wenn Ihr in den Ländern des Nahen Ostens und Südostasiens zum Islam bekennt?

Nun aber seid Ihr hier in der westlichen Welt, in Europa, einem Kontinent geprägt und geplagt von Jahrhunderten religiöser Konflikte und weltanschaulicher Kriege. Wir Europäer haben uns nach den Erfahrungen von Tod Leid und Bergen von Leichen Gesellschaften aufgebaut, die zu den Besten gehören, was der Planet Erde zu bieten hat. Wir haben dies erreicht, indem wir Weltanschauungen hinterfragt, uns Wissen angeeignet und religiöse Dogmen konsequent gezähmt haben. Es gab auf diesem Weg viele Irrwege und Umwege, Tod und Verderben. Aber nun stehen wir heute auf dem Gipfel menschlichen Fortschritts und des Humanismus, ein Leuchtfeuer des Wohlstands und der Menschlichkeit.

Ja, Ihr möget bei diesen Sätzen die Augen verdrehen, doch tief in Eurem Inneren wisst Ihr, dass ich recht habe. Denn obwohl Ihr Euch stolz als Muslime bezeichnet, wandert Ihr nicht etwa in die Vereinigte Arabische Emirate oder Saudi-Arabien, ja nicht mal nach Indonesien oder die Türkei aus. Euch zieht es nicht etwa in Länder, wo man Euren geliebten Glauben rein und unverfälscht lebt, nein, Ihr kommt in die Länder der Ungläubigen und der Kreuzritter, in die Länder des seelenlosen Materialismus, des Alkohol, des Schweinefleisch der Pornographie und der hemmungslos gelebten Sexualität. Und selbstverständlich verstehe ich, dass Ihr hier herkommt. Hier gibt es Wohlstand, Freiheit, Bier, Schinken und Sex, ohne dass man sich vor Allah rechtfertigen muss oder die Polizei vor der Tür steht, weil man versehentlich sein Kopftuch nicht richtig aufgesetzt hat. Wer würde nicht lieber hier leben wollen?

Was ich nun überhaupt nicht verstehe ist, wenn Ihr Euch im Goldenen Westen immer noch stolz als Muslime bezeichnet, warum Ihr nicht mal hier, wenn Ihr die Möglichkeit dazu hättet, darauf verzichtet, diese einengende Identität abzuschütteln oder wenigstes zu versuchen, diese zu relativieren.

Aber auch damit könnte ich leben, wenn Ihr nicht beständig von mir verlangen würdet Eure Weltanschauung zu respektieren. Entschuldigt bitte, wir leben hier im Westen und ich muss gar nichts respektieren. Ich muss Dinge, die mir nicht gefallen, tolerieren, aber das war es dann auch schon.  Als schwuler Atheist wäre ich in keiner islamischen Gesellschaft meiner Freiheit oder meines Lebens sicher. Islamische Gesellschaften kommen nirgends auch nur annähernd dem Ideal einer freien Gesellschaft nahe. Islamische Gesellschaften sind intolerant gegenüber Ungläubigen, anderen Religionen, Schweinefleisch, Alkohol, Pornografie, Musik, Wissenschaft, Bildung, Kunst und Kultur, letzendlich gegen alles, was das Leben lebenswert macht. Und begründet wird das mit einem mittelalterlichen Buch, inspiriert von den Einfällen eines unsichtbaren Zampanos, der angeblich die Welt erschaffen hat und der jetzt meint, er müsst seiner Schöpfung Vorschriften machen, wie diese zu leben haben.

So einen Humbug, so einen Aberwitz respektiere ich nicht. Ich respektiere Euren Glauben nicht, und es ist mir egal, wenn Ihr mich deshalb als islamophob oder – hier kulminiert der Blödsinn – als Rassist bezeichnet. Ihr seid diejenigen, die an ein Märchenbuch glauben. Ihr seid diejenigen, die an einen unsichtbaren Zauberer im Himmel glauben. Im Namen Eurer Religion werden Ehebrecherinnen gesteinigt, Schwule aufgehängt und Ungläubige ins Gefängnis gesteckt, im Namen Eurer Religion wird die Welt mit Terror überzogen. Es ist mir egal, wenn Ihr behauptet, dies habe nichts mit Eurer Religion zu tun, denn erstens stimmt es nicht (lest doch einfach mal Euren Koran und die Hadithe von vorne bis hinten) und zweitens, selbst wenn Ihr von Euch behauptet, den Islam friedlich zu leben, heißt das immer noch, dass Ihr ein Weltbild lebt, das auf einem Märchenbuch und einer nicht beweisbaren Entität beruht, für deren Existenz es nicht den kleinsten Beleg gibt.

Lebt doch Euren Glauben. Niemanden wird es interessieren, solange Ihr keinem schadet oder anderen Menschen irgendwas aufzwingen wollt. Aber wundert Euch doch bitte nicht, dass Eure Weltanschauung kritisch unter die Lupe genommen, dass darüber debattiert und sich darüber lustig gemacht wird. Was für Euch heilig ist, ist für mich Blödsinn. Wenn Ihr Euch als Muslime identifiziert, müsst Ihr damit rechnen, dass ich Euch an der Praxis Euer Religion messe. Und wenn Ihr das nicht aushaltet, stehen Euch genügend Länder zur Verfügung, in denen Ihr die Zumutungen atheistischer Frechheiten nicht ertragen müsst.

Vielen Dank für Eure geschätzte Aufmerksamkeit.

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Überraschungsei des Tages: Nicht alle Kulturen sind gleich

Die Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) hat eine Studie zur politischen und gesellschaftlichen Werten von Flüchtlingen (aka Migranten, aka Moslems) veröffentlicht, die für die hiesigen Forscher überraschenderweise überraschende Ergebnisse zutage treten ließ:

Die in Deutschland gelandeten Flüchtlinge bekennen sich mehrheitlich zur Demokratie, offenbaren aber „erhebliche politische Verständnisdefizite“

Einerseits haben die Forscher eine hohe Integrationsbereitschaft der Befragten ermittelt: „Die meisten Flüchtlinge möchten Deutschland als neue Heimat annehmen. Sie sind bereit, dafür ernsthaft in Sprache und Bildung zu investieren.“ Andererseits seien auch viele Einstellungen festgestellt worden, die „stark von dem in Deutschland vorherrschenden Meinungsbild abweichen“, wie es in einer am Freitag verbreiteten Zusammenfassung heißt: „In anti-liberalen Einstellungen zu (Homo-)Sexualität, Ehe und Partnerschaft, ja selbst zu Wohn- oder Lebensformen wie einer WG zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Flüchtlingen und der deutschen Mehrheitsgesellschaft.“ Manche Ansichten der Flüchtlinge erinnerten „stark an die muffigen 50er Jahre in Deutschland“. Die komplette Studie will die 2008 gegründete private Hochschule am Montag vorstellen.

Zu den von der Universität als „völlig überraschend“ bezeichneten Erkenntnissen der Studie gehört auch, dass Flüchtlinge sich die politischen Verhältnisse in Deutschland und das soziale Zusammenleben „zum Teil ganz anders vorstellen, als es von den meisten Deutschen vermutet wird“.

Zunächst einmal sei gesagt, dass selbst diese pessimistische Ergebnisse zeigende Studie, in meinen Augen noch zuviel Optimismus ausstrahlt, indem sie nämlich behauptet, Migranten aus islamischen Gesellschaften würden sich mehrheitlich zur Demokratie bekennen, und seien bereit, „dafür ernsthaft in Sprache und Bildung zu investieren.“ Hier möchte ich kurz anmerken, dass die in Deutschland größte Gruppe von Migranten – Menschen aus der Türkei – auch in der dritten Generation noch erhebliche Defizite sowohl in Sprache als auch Bildungsanstrengungen aufweisen, und auch deren Bild von Demokratie – nimmt man die Begeisterung für den Halbdiktator Erdogan als Maßstab – nicht besonders stark ausgeprägt ist. Es kommt halt immer darauf an, was man unter „Demokratie“ und „Bildung“ versteht.

Dass nun Migranten aus islamischen Ländern nicht die Werte vertreten, die im Allgemeinen in westlichen Ländern vertreten werden, kann eigentlich niemanden überraschen, der auch nur einen Hauch Ahnung hat von Soziologie, Geschichte, Religion, Politologie oder Gesellschaftsstrukturen überhaupt. Der Glaube, aus islamischen Ländern würde überwiegend linksliberale Intellektuell anreisen, die für eine offene, säkulare Gesellschaft mit individueller Freiheit eintreten, ist dermaßen naiv – ja, ich möchte bereits sagen „dumm“ – dass es mir schwer fällt, angesichts einer derartigen Torheit nicht mit dem Kopf auf meine Schreibtischplatte zu schlagen.

Ein Leserkommentar im „Tagesspiegel“ bringt dies sehr gut auf den Punkt:

Wen kann so etwas überraschen? Glauben die Leute ernsthaft, islamische Gesellschaften sind deshalb so repressiv, weil alle, die von dort herkommen, grüne Hippies sind?

Glauben die Leute ernsthaft, Gesellschaften, in denen Schwule mit Gefängnis oder Tod bestraft werden, seien in Wirklichkeit schwulenfreundlich?

Glauben die Leute ernsthaft, Gesellschaften, in denen Frauen weniger Rechte haben, seien in Wirklichkeit Paradiese der Gleichberechtigung?

Glauben die Leute ernsthaft, islamische Gesellschaften seien so gut wie unsere?

Ich denke, es ist nicht allzuweit hergeholt zu sagen, dass wir mit den nach Deutschland kommenden Migranten aus dem Nahen Osten und dem Maghreb erhebliche Schwierigkeiten haben werden, was Integration in unsere Gesellschaft angeht. Es kann mit ihnen, meiner Meinung nach, überhaupt nicht leichter sein, als mit Menschen aus der Türkei, da die Türkei bereits die modernste aller islamischen Gesellschaften ist (und allein das sollte einen beunruhigen).

Nach dem jetzigen Stand sind das Anwachsen von Parallelgesellschaften und Zustände wir in Frankreichs Banlieus kein übertreibenees Zukunftsszenario für Deutschland.

Ich sehe jedenfalls kein Argument, warum es anders sein sollte.

Sexualität ist sexistisch – Merkt Euch das!

Sexy Ad 1Sexualität ist böse. Sexualität ist Unterdrückung der Frau. Sexualität führt zu sexueller Belästigung und Vergewaltigung. Sagen Feministen. Und weil Feministen immer recht haben, dürfen sie auch die SPD beraten, die dann auch prompt über das ihr hingehaltene Stöckchen springt:

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will mit einer Gesetzesänderung geschlechterdiskriminierende Werbung verbieten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Der Entwurf von Maas sieht vor, dass künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein könnten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Im Streitfall würde ein Gericht die Entscheidung treffen.

Denn sich zum Sexualobjekt reduzieren zu lassen, ist furchtbar, weil Sex zu mögen und Sex haben zu wollen, voll böse ist, weil Feministen das halt so behaupten.

Das Nachrichtenmagazin berichtet, die Änderung des Gesetzes entspräche der Umsetzung eines Beschlusses der SPD-Parteispitze nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln. Die Partei will demnach ein „modernes Geschlechterbild“ in der Gesellschaft formen.

Und weil es die Aufgabe der Regierung ist, dem Volk vorzuschreiben, was für ein Geschlechterbild es gut zu finden hat, ist es zwingend notwendig, Sexy Ad 2halbnackte Weiber auf Werbeplakaten zu verbannen, weil sonst Menschen aus sexualrepressiven Staaten auf die Idee kommen könnten, Sexyness lädt zur sexuellen Belästigung ein, während man vor dem Kölner Hauptbahnhof auf eine Gelegenheit zum Taschendiebstahl wartet.

Damit also die hiesige Bevölkerung und die Neubürger lernen, dass man gefälligst keine Menschen vergewaltigt, muss in Deutschland die Sexualität aus der Öffentlichkeit getilgt werden. Denn wie jeder weiß, wird das Selbstbestimmungsrecht über sich, seine Körper und seine Sexualität vor allem in den Gesellschaften besonders hoch geachtet, in denen es keine sexualisiserte Werbung gibt. In Saudi-Arabien oder dem Iran beispielsweise, Ländern, an denen wir uns dringend ein Beispiel nehmen sollten.

Maas hat sich für den Entwurf von der Organisation Pinkstinks beraten lassen. Die Aktivisten fordern seit langer Zeit ein Verbot von sexistischen Inhalten in der Werbung.

Sexy Ad 3Und man kann davon ausgehen, dass in wenigen Jahren, Pinkstinks und andere Radikal-Feministen die Einführung der Scharia und der Burka fordern werden. Ganz im Sinne der Frau, um sie vor dem schrecklichsten Wesen dieses Planeten zu beschützen: dem Mann.

Haarig, fromm und hetero

Was wäre die Menschheit nur ohne Religion, der Quelle von Weisheit, Wissen und Moral?

Mohammed Govahi ist Irans oberster Friseur. Der Chef des Herrenfriseurverbands hat seinen Kollegen neue Regeln für islamkonforme Frisuren erteilt: „Satanische Frisuren sind verboten“, sagte Govahi der iranischen Nachrichtenagentur Isna.

Einmal, nur ein einziges Mal, möchte ich von jemandem, der von sich behauptet, den Willen Gottes zu kenne, die Kontakdaten von Gott mitgeteilt bekommen, damit man sich bei diesem persönlich erkunden kann, ob das, was seine Sprecher auf Erden in seinem Namen verbreiten, auch tasächlich der Wahrheit entspricht.

Nicht, dass das für mich eine Rolle spielen würden. Denn selbst wenn Gott mir bestätigen würde, dass er tatsächlich etwas gegen bestimmte Frisuren hat, werde ich daraufhin nicht meine Meinung ändern, sondern aus dieser Erkenntnis schließen, dass Gott nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Auch Gott muss sich meine Achtung und meinen Respekt erst verdienen.

„Allen Friseurläden, die solche teuflische Frisuren schneiden, werden die Lizenzen entzogen. Tattoos, Solariumbesuche und das Zupfen der Augenbrauen sind auch verboten“, sagte Govahi. Ebenso untersagte er das Kopieren „westlicher Frisuren“, die den Regelungen der Islamischen Republik widersprächen.

Erde an Iran: Es gibt keine „westliche Frisuren“ im eigentlichen Sinne. Westliche Frisuren sind alle Frisuren, die einem selbst gefallen. So was nennt man Freiheit. Kennt der Iran selbstredend nicht. Ist immerhin ein Versagerstaat. Kaum überraschend.

In einem Interview mit dem TV-Sender Manoto sagte Govahi, auch „Frisuren, wie sie von Homosexuellen getragen werden“, seien fortan verboten. Sein Verband habe den Friseuren eine Liste mit zugelassenen Haarschnitten zukommen lassen. Wie viele Frisuren in Iran künftig noch erlaubt sind, und wie diese genau aussehen, verriet Govahi nicht. Ebenso ließ der Coiffeur offen, woran er schwule Frisuren erkennt.

Woran man schwule Frisuren erkennt? Die Frage kann leicht beantwortet werden: Schwule Frisuren erkennt man daran, dass deren männliche Träger mit Männern ins Bett gehen. Meine Frisur ist zum Beispiel immer schwul. Genau wie mein Penis übrigens.

Aber das ist eine andere Geschichte…