Sexualität ist sexistisch – Merkt Euch das!

Sexy Ad 1Sexualität ist böse. Sexualität ist Unterdrückung der Frau. Sexualität führt zu sexueller Belästigung und Vergewaltigung. Sagen Feministen. Und weil Feministen immer recht haben, dürfen sie auch die SPD beraten, die dann auch prompt über das ihr hingehaltene Stöckchen springt:

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will mit einer Gesetzesänderung geschlechterdiskriminierende Werbung verbieten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Der Entwurf von Maas sieht vor, dass künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein könnten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Im Streitfall würde ein Gericht die Entscheidung treffen.

Denn sich zum Sexualobjekt reduzieren zu lassen, ist furchtbar, weil Sex zu mögen und Sex haben zu wollen, voll böse ist, weil Feministen das halt so behaupten.

Das Nachrichtenmagazin berichtet, die Änderung des Gesetzes entspräche der Umsetzung eines Beschlusses der SPD-Parteispitze nach den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln. Die Partei will demnach ein „modernes Geschlechterbild“ in der Gesellschaft formen.

Und weil es die Aufgabe der Regierung ist, dem Volk vorzuschreiben, was für ein Geschlechterbild es gut zu finden hat, ist es zwingend notwendig, Sexy Ad 2halbnackte Weiber auf Werbeplakaten zu verbannen, weil sonst Menschen aus sexualrepressiven Staaten auf die Idee kommen könnten, Sexyness lädt zur sexuellen Belästigung ein, während man vor dem Kölner Hauptbahnhof auf eine Gelegenheit zum Taschendiebstahl wartet.

Damit also die hiesige Bevölkerung und die Neubürger lernen, dass man gefälligst keine Menschen vergewaltigt, muss in Deutschland die Sexualität aus der Öffentlichkeit getilgt werden. Denn wie jeder weiß, wird das Selbstbestimmungsrecht über sich, seine Körper und seine Sexualität vor allem in den Gesellschaften besonders hoch geachtet, in denen es keine sexualisiserte Werbung gibt. In Saudi-Arabien oder dem Iran beispielsweise, Ländern, an denen wir uns dringend ein Beispiel nehmen sollten.

Maas hat sich für den Entwurf von der Organisation Pinkstinks beraten lassen. Die Aktivisten fordern seit langer Zeit ein Verbot von sexistischen Inhalten in der Werbung.

Sexy Ad 3Und man kann davon ausgehen, dass in wenigen Jahren, Pinkstinks und andere Radikal-Feministen die Einführung der Scharia und der Burka fordern werden. Ganz im Sinne der Frau, um sie vor dem schrecklichsten Wesen dieses Planeten zu beschützen: dem Mann.

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Blau wie Russland

In Russland bestehen echte Familien offenbar aus Frau, Mann, zwei Söhnen und einer Tochter. Zumindest impliziert das eine Fahne, welche die russische Regierungspartei „Einiges Russland“ anlässlich der Eheöffnung in den USA kreiert hat.

Das uninspirierende, langweilige Design der Fahne bürgt dabei für ihre Authentizität, denn so schlecht können in der Tat nur Heteros designen.

Anti-Homo-Flagge Russland

Dass Russland darüber hinaus nichts selber auf die Reihe bekommt, und selbst eine derart simple Fahne vom Westen klauen muss, sollte dabei auch nicht überraschen:

Die neue Fahne orientiert sich am Logo der „Manif pour tous“-Bewegung aus Frankreich, die 2013 mit teils gewalttätigen Protesten gegen die Öffnung der Ehe gekämpft hatte. Ähnliche Fahnen werden auch bei der homophoben „Demo für alle“ in Stuttgart verwendet. Die russische Version unterscheidet sich lediglich dadurch, dass ein Kind mehr abgebildet ist.

Im Einklang mit dem russischen Anti-Homo-Gesetzt, bewies Russland dann auch einmal mehr, dass es ein repressiver Versagerstaat ist, der andere Meinungen und Lebensweisen nicht zu tolerieren bereit ist:

[VizeParteichef] Lisowenko hatte bereits Ende Juni ein Verbot der Regenbogenflagge in Russland gefordert; dieses sollte auch die Nutzung auf allen in Russland abrufbaren Webseiten umfassen. Grund für den Vorstoß gegen das siebenfarbige Symbol war, dass die Flagge nach der amerikanischen Ehe-Öffnung in vielen Facebook-Profilen aufgetaucht ist. Lisowenko warf Washington vor, damit eine neue Art von Kriegsführung gegen das moralische Russland begonnen zu haben: „Die Vereinigten Staaten müssen völlig verrückt geworden sein und nun bedroht dieser Homo-Wahn die ganze zivilisierte Welt.“

Wenn dem so ist, muss Russland sich allerdings keine Sorgen machen, denn zivilisiert ist dieses Land ganz sicher nicht, wenn es so simpel Konzepte wie Gleichheit vor dem Gesetz und Toleranz gegenüber Menschen, die anders sind als man selbst, nicht versteht.

Die staatliche Medienaufsicht Roskomnadsor hatte bereits letzten Monat damit gedroht, amerikanische Webdienste wie Facebook, Twitter und Google in Russland zu verbieten, sollten sie weiterhin „illegale“ Seiten ausliefern.

Das würde ich zu gerne sehen. Vielleicht erhebt sich dann endlich wenigstens die russische Jugend gegen diesen faschistoiden Irrsinn, der ihr Land zur Warze am Arsch der entwickelten Welt macht.